<< Berkefeld, Wilhelm
Berl, Ernst >>
Berkhan, Oswald
Mediziner,
* 19.3.1834 Blankenburg (Harz),
† 15.2.1917 Braunschweig. (evangelisch)
Genealogie
| Leben
| Werke
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Karl August Wilhelm (1799–1862), Oberlehrer in Blankenburg,
S des Buchhalters Karl Christian in Braunschweig und der
Joh. Sophie Becker;
M Karol. Wilhelmine Ferdinandine (1805–92),
T des Schloßverwalters Johann Heinrich Karl Wildt in Braunschweig und der
Dor. Sophie Luise Eckermann;
⚭ Lehre 1871 Alwine Rudolphine Wilhelmine (1847–1919),
T des Apotheker Friedrich August Werner und der Ida Rudolphine Georgine Salomon; 2
T.
Leben ↑
Berkhan studierte in Göttingen, Würzburg, Prag und Wien, wurde 1856 in Würzburg promoviert und war 1858-59 Hilfsarzt an der Privat-Irrenanstalt von F. A. Erlenmeyer in Bendorf bei Koblenz. Seit 1861 wirkte er als Arzt in Braunschweig, davon fünf Jahre als Hausarzt an der dortigen Irrenanstalt. 1881 führte er die erste Hilfsschule für Schwachbefähigte in Braunschweig ein, dabei von Erlenmeyer
u. a. angefeindet, aber doch nachgeahmt. 1883 führte Berkhan Sprachheilkurse für Stotterer und Stammler in den Volksschulen Braunschweigs ein; er war beeinflußt von
Nic. Chervin, S. Schulthess, M. Rosenthal und besonders G. Coën.
Werke ↑
u. a. Üb. Störungen d. Sprache u. Schriftsprache, 1889; Üb. d. angeborenen u. früh erworbenen Schwachsinn, 2 T., 1899,
21904;
ferner zahlr. Abhh. in Fachzss., u. a. Irresein
b. Kindern, in: Corr.bl. d.
Dt. Ges. f. Psychiatrie, 1863 u. 1864.
Literatur ↑
Pagel, 1901
(W);
BLÄ I, 1929
(W);
Erg.-
Bd., 1935
(W)
Autor ↑
Werner LeibbrandEmpfohlene Zitierweise ↑
Leibbrand, Werner, „Berkhan, Oswald“,
in: Neue Deutsche Biographie
2
(1955), S.
93
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd116135158.html