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Beit, Ferdinand >>
Beit, Alfred
Bankier und Kaufmann,
* 15.2.1853 Hamburg,
† 16.7.1906 London. (evangelisch)
Genealogie
| Leben
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Siegfried (1818–81, getauft 1851), Teilhaber seines
B Ferdinand s. (2);
M Laura
Carol. Hahn (1824–1918);
B Otto John, seit 1924 britischer Baronet, Haupterbe und Nachfolger in der Firma Wernher, Beit &
Co.; ledig.
Leben ↑
Beit verbrachte seine kaufmännische Lehrzeit in der Import- und Exportfirma Lippert &
Co. in Hamburg, ging für diese nach Amerika, wurde eng befreundet mit Cecil Rhodes, den er auf Forschungsreisen nach Kimberley (Südafrika) begleitete und mit dem gemeinsam er sich an südafrikanischen Minen beteiligte. So wurde er Hauptaktionär der „de Beers Consolidated Mines
Ltd.“, eines der größten dieser Unternehmen. Außerdem beteiligte er sich an dem Haus „Jules Porges &
Co.“, aus dem die Firma Wernher, Beit &
Co. zur Ausbeutung der südafrikanischen Gold- und Diamantenfelder hervorging. Nach seiner Rückkehr aus Afrika lebte er in London. Er war ein eifriger Sammler und hinterließ bedeutende Kunstsammlungen (maurische Fayencen, Gemälde alter Holländer, Murillo, englische Romantiker). Für den Bau der Kap - Kairo - Bahn bestimmte er 1 200 000 £, vermachte ferner Millionenbeträge an seine Geschwister in Hamburg, sowie für wohltätige und erzieherische Zwecke in Hamburg, London und Südafrika, wie er für diese Zwecke schon zu seinen Lebzeiten große Summen stiftete. Insbesondere förderte er durch reichliche Zuwendungen die Verwirklichung der geplanten Universität Hamburg.
Literatur ↑
W. Bode, in: Kunstchronik, 1904, 1906;
DNB, 1910/11 u. 1922/30;
Enc. Jud. IV.
P Phot. (Staatsarchiv Hamburg).
Autor ↑
Maria MöringEmpfohlene Zitierweise ↑
Möring, Maria, „Beit, Alfred“,
in: Neue Deutsche Biographie
2
(1955), S.
23
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd117583391.html