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Albinus, Johann >>
Albinus, Bernhard Siegfried
* 24.2.1697 Frankfurt/Oder,
† 9.9.1770 Leiden.
Genealogie
| Leben
| Literatur
| Portraits
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Bernhard Friedrich Albinus (s. 1);
⚭ 1765 Clara Magdalena Dupeyron, verwitwete Tripp.
Leben ↑
Albinus studierte in Leiden als Schüler seines Vaters, Hermann Boerhaaves und Raus, sowie in Paris Anatomie und Chirurgie. Schon mit 21 Jahren wurde er außerordentlicher Professor für Anatomie und Chirurgie in Leiden; nach dem Tode seines Vaters übernahm er dessen Lehrstuhl (1721) für Anatomie und Therapie. Er war der bedeutendste Vertreter der beschreibenden Anatomie seiner Zeit und verdient den Namen eines Reformators dieser Wissenschaft. Seine hervorragendsten Arbeiten (De ossibus corporis humani, 1726; Historia musculorum hominis, 1734) galten Generationen als maßgebend und wurden erst im 19. Jahrhundert von der Forschung überholt. Auch gab Albinus die berühmten „Tabulae anatomicae sceletti et musculorum corporis humani“ (1747), gezeichnet und gestochen von Jan Wandeler, heraus, die sein Bruder Friedrich Bernhard Albinus mit seinem anatomischen Handbuch (De natura hominis libellus, 1775) kommentierte.
Literatur ↑
ADB I;
Pogg. I;
BLÄ I, 1929
(P),
Erg.-
Bd., 1935;
Ferchl.
Portraits ↑
v. Card Isack der Moor (Senatssaal d.
Univ. Leiden).
Autor ↑
Magnus SchmidEmpfohlene Zitierweise ↑
Schmid, Magnus, „Albinus, Bernhard Siegfried“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
150
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd119396432.html
Albinus, Bernhard Siegfried
Name: Albinus, Bernhard Siegfried
Namensvariante: Weiss, Bernhard Siegfried
Lebensdaten: 1697 bis 1770
Geburtsort: Frankfurt/Oder
Sterbeort: Leiden
Beruf/Lebensstellung: Arzt; Anatom
Konfession: evangelisch?
Autor NDB:
Schmid, MagnusPND: 119396432