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Adler, Gottlieb
Physiker,
* 7.3.1860 Steken (Böhmen),
† 14.12.1893 Wien.
Genealogie
| Leben
| Werke
| Quellen
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Josef Adler;
M Franziska Pichler.
Leben ↑
Adler studierte 1877-81 an der Universität Wien (Josef Stefan, Viktor von Lang
u. a.), 1881/82 in Berlin. Er promovierte mit Auszeichnung 1882 in Wien auf Grund seiner Dissertation „Zur Theorie der Wärmeleitung“, welche bereits sein besonderes Interesse für die damals noch sehr vernachläsigte theoretische Physik zeigte. Als Gymnasiallehrer 1882/83 beschäftigte sich Adler mit Privatstudien in Mechanik und Elektrizitätslehre, insbesondere mit der mechanischen Auffassung der elektrischen Erscheinungen und veröffentlichte in dieser Richtung 2 Arbeiten „Über die Energie und den Zwangszustand im elektrostatischen Felde“, mit denen er sich 1885 in Wien habilitierte. Nach Stefans Tode wurde Adler 1893 als erster zum Extraordinarius für mathematische Physik an der Universität Wien ernannt. In seinen theoretisch-physikalischen Arbeiten behandelte Adler vorwiegend
|Probleme der Elektrostatik und des Magnetismus.
Werke ↑
s. Pogg. IV u.
SB d.
Ak. d. Wiss. in Wien.
Quellen ↑
Qu.: Akten d.
k. u. k. Ministeriums f. Cultus u. Unterricht Wien, Zl. 12991/1885, Zl. 18522/1893.
Autor ↑
Robert ChorherrEmpfohlene Zitierweise ↑
Chorherr, Robert, „Adler, Gottlieb“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
69-70
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd135702054.html
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Adler, Gottlieb
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