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Adelmann, Georg Franz Blasius von >>
Adelman von Lüttich
Bischof von Brescia (seit 1048?), mittellatenischer Schriftsteller,
† 1061, begraben Brescia.
| Leben
| Werke
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Leben ↑
Adelman ging aus der Schule des Bischofs Fulbert von Chartres hervor und leitete seit 1031 die Domschule von Lüttich. Er verfaßte ein rhythmisches Gedicht, eine Art Elegie, die dem Andenken seines Lehrers Fulbert und dem der inzwischen verstorbenen Mitschüler gewidmet war. 1049 wandte er sich in einem Brief an Berengar von Tours gegen dessen Auffassung in der Abendmahlslehre, versuchte dabei aber auf seinen ehemaligen Mitschüler im vermittelnden Sinne einzuwirken, so daß ein persönlicher Bruch nicht eintrat.
Werke ↑
Rhythmi alphabetici, Krit.
Ausg. d. zwei Fassungen bei J. Havet, Poème rhythmique d'Adelman de Liége, in: Notices et documents p. la Société de l'
Hist. de France, Paris 1884, S. 71-92; De veritate corporis et sanguinis Domini in Eucharistia ad Berengarium epistola,
vollst. in: C.
A. Schmid, Adelmanni ad Berengarium, Braunschweig 1770, u. R. Heurtevent, Durand de Troarn et les origines de l'hérésie bérengarienne, Appendix II, 1912,
unvollst. in: Migne PL,
Bd. 113.
Literatur ↑
ADB I;
Manitius II, 1923, S. 558 ff.;
Wattenbach-Holtzmann I, S. 145;
E. de Moreau, Histoire de l'Eglise en Belgique II, 1940, S. 18 f.;
LThK.
Autor ↑
Paul LehmannEmpfohlene Zitierweise ↑
Lehmann, Paul, „Adelman von Lüttich“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
60
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd104275413.html
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Adelmann von Adelmannsfelden, Bernhard >>
Adelmann von Brixen
Leben
| Autor
| Zitierweise
Leben ↑
Adelmann von
Brixen, ein Schüler Fulberts von Chartres,
stand der im 10. und 11. Jahrhundert blühenden Kathedralschule zu
Lüttich als Scholasticus vor und machte sich als lateinischer
Dichter berühmt; 1048 wurde er Bischof von Brixen; sein Todesjahr
fällt nach Ughellus in das Jahr 1061. In dem Berengarischen
Abendmahlsstreite trat er als Gegner Berengars, seines
einstmaligen Mitschülers und Studiengenossen, auf und zieh seinen
Freund, den er von einer weiteren Beunruhigung der Kirche dringend
abmahnte, der Läugnung der realen Gegenwart Christi im Sacramente,
— eine Beschuldigung, deren Richtigkeit so ziemlich allgemein als
erwiesen gilt, obgleich es schon zu Berengars Lebzeiten nicht an
Solchen fehlte, die ihn einer so weit gehenden Abweichung
|vom kirchlichen Lehrbegriffe nicht beschuldigten und auch
Spätere ihn für einen Vertreter der sogenannten Impanationslehre
hielten. Adelmanns bezügliche Schrift: "De
veritate corporis et sanguinis Domini ad Berengarium
epistola" findet sich zusammt den übrigen Abhandlungen der
zeitgenössischen Gegner Berengars in der Bibliotheca Patrum magna (Tom. XI) und maxima (Tom. XVIII) abgedruckt; eine
Separatausgabe derselben, aus einer Handschrift der Wolfenbüttler
Bibliothek hergestellt, wurde von C.
A.
Schmidt zu Braunschweig 1770 veröffentlicht. Als
poetische Leistung Adelmanns sind seine "Rhythmi alphabetici de viris illustribus sui
temporis" anzuführen. — (Vgl. Mabillon, Analecta I. p. 420 (ed. nov. p. 382). Martene,
Anecdota IV. p. 109. Siber, De illustr. Alem. p. 52 ss. Fabricii Bibl. lat.
med. et inf. aet.)
Autor ↑
Werner.
Empfohlene Zitierweise ↑
Werner, „Adelmann von Brixen“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
1
(1875), S.
78-79
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd104275413.html?anchor=adb
Adelman von Lüttich
Name: Adelman von Lüttich
Namensvariante: Adelman von Brixen
Namensvariante: Adelmann
Namensvariante: Adelmann von Brixen
Lebensdaten: erwähnt 1031, gestorben 1061
Beruf/Lebensstellung: Bischof von Brescia; mittellateinischer Schriftsteller; Leiter der Domschule von Lüttich; Scholastiker
Konfession: katholisch
Autor NDB:
Lehmann, PaulAutor ADB:
WernerPND: 104275413