<< Autenrieth, Johann Heinrich Ferdinand von
Auwera, Johann Wolfgang van der >>
Autenrieth, Wilhelm
Pharmazeut und Chemiker,
* 1.4.1863 Langensteinbach,
† 25.1.1926 Freiburg (Breisgau). (evangelisch)
Genealogie
| Leben
| Werke
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
Entfernt verwandt mit der württembergischen Beamten- und Gelehrtenfamilie Autenrieth;
V Otto Autenrieth (1813–73), praktischer Arzt in Langensteinbach;
M Maria Dorothea Meßner;
Gvv Karl Friedrich Autenrieth (1777–1854), Hofgerichtskanzler in Mannheim;
Gmv geborene Glückherr; unverheiratet.
Leben ↑
Nach der pharmazeutischen Staatsprüfung in Freiburg promovierte Autenrieth zum
Dr. phil. (1888) in Erlangen und habilitierte sich 1895 an der medizinischen Fakultät in Freiburg, wo er 1900 außerordentlicher Professor für medizinische und pharmazeutische Chemie wurde und 1921-26 Leiter der pharmazeutisch-medizinischen Abteilung des Chemischen Instituts war. Bekannt durch sein mit L. Koenigsberger konstruiertes Kolorimeter verfaßte er außer zahlreichen Zeitschriften- und Handbuchartikeln Lehrbücher der qualitativen und quantitativen chemischen Analyse (1897–99
u. ö.) und die in zahlreichen Auflagen erschienene „Auffindung der Gifte“ (1897).
Werke ↑
Weitere W Chemie des Harns, 1907.
Literatur ↑
Berr. d.
Dt. Chem.
Ges. 59, 1926;
Pogg. IV, V, VI
(W);
Kürschner, Gel-
Kal., 1926.
Autor ↑
Edith Heischkel-ArteltEmpfohlene Zitierweise ↑
Heischkel-Artelt, Edith, „Autenrieth, Wilhelm“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
461
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd116388544.html