<< Attenhofer, Heinrich Ludwig
Attinghausen-Schweinsberg, Freiherren von >>
Attenhofer, Karl
Dirigent und Komponist,
* 5.5.1827 Wettingen bei Baden (Schweiz),
† 22.5.1914 Zürich. (katholisch)
Genealogie
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| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Wirtschafter im Kloster Wettingen;
Gr-N Elsie Attenhofer (s.
Munzinger) .
Leben ↑
Attenhofer erhielt frühzeitig eine gründliche musikalische Ausbildung, ging dann auf Rat seines Lehrers D. Elster 1857 nach Leipzig (Konservatorium) und wurde ein Jahr später Musiklehrer in Muri im Aargau. Seit 1863 leitete er den Orchesterverein und die Cäciliengesellschaft in
St. Gallen. 1866 berief man ihn, der als Dirigent des Eidgenössischen Sängerfestes in Rapperswil Aufsehen erregt hatte, nach Zürich. Dort wirkte er als hochangesehener Lehrer und Dirigent bei verschiedenen Chorgesangvereinen bis zu seinem Tode. Auch als Sänger trat Attenhofer, besonders in den Jahren 1868–72, hervor; 1896 erhielt er neben Fr. Hegar die 2. Direktorenstelle des Züricher Konservatoriums, 1870 war er bereits Musikdirektor der Universität geworden. Seine Bedeutung liegt in der Leitung und Organisation des schweizerischen, insbesondere des Züricher Gesangwesens.
Werke ↑
Kirchenmusik, Chorwerke, Lieder, Klavierwerke.
Literatur ↑
A. Glück, K.
A., Zürich
o. J.;
E. Isler, K.
A., ebenda 1915;
HBLS I, 1921
(P);
E. Refardt.
Hist.-Biograph. Musikerlex. d. Schweiz, 1928
(W);
Riemann;
DBJ Überleitungsbd. I (Totenliste 1914,
L).
Autor ↑
Rudolf ElversEmpfohlene Zitierweise ↑
Elvers, Rudolf, „Attenhofer, Karl“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
426
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd136436080.html
Attenhofer, Karl
Name: Attenhofer, Karl
Lebensdaten: 1827 bis 1914
Geburtsort: Wettingen bei Baden (Schweiz)
Sterbeort: Zürich
Beruf/Lebensstellung: Musiker; Dirigent; Komponist
Konfession: katholisch
Autor NDB:
Elvers, RudolfPND: 136436080