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Artaria, Carlo >>
Artaria, August
* 1807,
† 14.12.1893 Graz. (katholisch)
Genealogie
| Leben
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Domenico (s. 4);
⚭ Caroline Zinkl (1828–72); 4
S, 1
T,
u. a. Carl August Artaria (1855–1919), Firmenteilhaber seit 1881, Dominik Artaria (1859–1936), Teil
|haber seit 1890, Franz Artaria (1860–1942), Oberstleutnant und Geschichtsschreiber des Hauses.
Leben ↑
Artaria führte seit 1833 mit seinem Vater, nach dessen Tod als Alleininhaber, die Wiener Firma. Als Musikfreund und Kunstsammler, als Verleger von L. Spohr, D. F. Auber, A. Boieldieu, G. Rossini, Förderer F. Waldmüllers, F. von Amerlings und F. Gauermanns wie als Mitbegründer der Gesellschaft der Musikfreunde Wien war er von Bedeutung. Seine berühmt gewordene Sammlung enthielt Blätter von Rembrandt und Dürer, sein Kunstverlag brachte
u. a. J. Kriehuber, Ph. von Stubenrauch und J. N. Höchle. Seine Söhne gaben von 1894-1918 die berühmt gewordenen „Denkmäler der Tonkunst in Österreich“ heraus und verkauften 1897 die Meisterhandschriftensammlung der Firma (
s. a. 4) nach Bonn, die schließlich 1901 die Preußische Staatsbibliothek Berlin erwarb. Nach dem Tode des kinderlosen Carl August liquidierten dessen Brüder Dominik und Franz 1931 das Geschäft. Der Kunstbesitz wurde 1933 im Dorotheum Wien versteigert, das Archiv den Städtischen Sammlungen
bzw. der Albertina in Wien zugeführt. Seit 1934 wird die Firma Artaria &
Co. im alten Haus am Kohlmarkt von Gilbert von Schiviz als Kunst- und Auktionshaus fortgeführt.
Autor ↑
Alexander WiteschnikEmpfohlene Zitierweise ↑
Witeschnik, Alexander, „Artaria, August“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
399 f.
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd129514799.html
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Artaria, August
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