<< Arnold, Gottfried
Arnold, Johann Christoph >>
Arnold, Ignatz Cajetan Theodor Ferdinand (Vornamen wechselnd)
Schriftsteller,
* 4.4.1774 Erfurt,
† 13.10.1812 Erfurt. (katholisch)
Genealogie
| Leben
| Werke
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Philipp Arnold, kurfürstlicher Kammerrat und Almosenkommissar, Organist an
St. Severi in Erfurt;
M Margarethe, vermutlich
T des Sekretärs des Erfurter bischöflichen Gerichts, Justus Theodor Pabst;
⚭ Erfurt 14.10.1800 Maria Anna,
T des Vorstehers am Cyriacuskloster Seehuber und der Wilhelmine Hohlfeld in Erfurt; 2
K.
Leben ↑
Arnold war nach seinem mit dem juristischen und philosophischen Doktor abgeschlossenen Studium in Erfurt dort als Advokat tätig, eine Zeitlang auch als Privatdozent und Universitätssekretär, widmete sich aber bald vorzugsweise der Schriftstellerei. Eine vielseitig begabte, aber zwiespältige, an E. T. A. Hoffmann erinnernde Natur, schrieb er, größtenteils anonym oder pseudonym, zahlreiche Räuber-, Schauer-, Gespenster- und Familienromane, daneben Lustspiele, Gedichte und lokalhistorische Arbeiten. Sein musikalisches Talent und Verständnis bewies er um 1800 als Organist an der Ursulinen- und später Severikirche mit der Aufführung von über neunzig berühmten Messen und durch die Herausgabe mehrerer musikgeschichtlicher Werke, darunter Monographien über Dittersdorf, Haydn und Mozart.
Werke ↑
u. a. Der alte Tausendsasa, Posse, Rudolstadt 1799; Der Brautkuß auf d. Grabe, 1801; Erfurt mit seinen Merkwürdigkeilen u. Alterthümern, 1802; Die Nachtwandlerin, 1802; Euridane, d. Tochter d. Hölle, 3
Bde., 1803–09; Das Ganze d. Taschenspielerkunst, 1805; Gallerie d. berühmtesten Tonkünstler d. 18. u. 19. Jh.s, 1810.
Literatur ↑
ADB I;
C. Beyer, Neue Chronik von Erfurt, 1821, S. 492;
K. Herrmann,
Bibl. Erfurtina, 1863, S. 182;
C. Müller-Fraureuth, Die Ritter- und Räuberromane, 1894;
W. Rullmann, Die Bearbeitungen, Fortsetzungen u. Nachahmungen
v. Schillers Räubern, 1910;
Goedeke V, 1893, S. 532 f.;
Frels;
Kosch, Lit.-Lex. I.
Autor ↑
Bruno SauerEmpfohlene Zitierweise ↑
Sauer, Bruno, „Arnold, Ignatz Cajetan Theodor Ferdinand“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
386
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd100017045.html
<< Arnold, Heinrich Gotthold
Arnold, Johann Christian >>
Arnold, Ignaz Ferdinand
Leben
| Autor
| Zitierweise
Leben ↑
Arnold: Ign. Ferd.
A.
, Schriftsteller, geb. 1774 zu Erfurt, wo er als Universitätssecretär
lebte und am 13. Oct. 1812 starb.
Die lange Reihe seiner meistens anonym erschienenen Schriften,
topographischen oder gemeinnützigen Inhalts, Schauer-, Geister-,
Familien-Romane, mitunter auch lascive, Lustspiele und
Uebersetzungen verzeichnet Meusel G. T. Bd. 9, 13, 17, 22.
Autor ↑
K. G.
Empfohlene Zitierweise ↑
G., K., „Arnold, Ignaz Ferdinand“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
1
(1875), S.
588
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd100017045.html?anchor=adb
Arnold, Ignaz Cajetan Theodor Ferdinand
Name: Arnold, Ignaz Cajetan Theodor Ferdinand
Namensvariante: Arnold, Ignaz Cajetan Theodor Ferdinand
Namensvariante: Arnold, Ignaz Ferdinand
Lebensdaten: 1774 bis 1812
Geburtsort: Erfurt
Sterbeort: Erfurt
Beruf/Lebensstellung: Schriftsteller
Konfession: katholisch
Autor NDB:
Sauer, BrunoAutor ADB:
G., K.PND: 100017045