Logo der Deutschen Biographie
schwarzer Menuepunkt Schnellsuche
schwarzer Menuepunkt Erweiterte Suche
roter Menuepunkt Namen A-Z
schwarzer Menuepunkt Aktuelles
schwarzer Menuepunkt Hilfe
schwarzer Menuepunkt Über das Projekt
schwarzer Menuepunkt Impressum

NDB-Artikel

<< Arnold, Eberhard     Arnold, Gottfried >>

Arnold, Engelbert

Ingenieur und Hochschullehrer. * 7.3.1856 Schlierbach (Kanton Luzern), 11.1911 Karlsruhe.


GenealogieLebenWerkeLiteraturPortraitsAutorZitierweise

Genealogie  
V Xaver Arnold (1820–1900), Landwirt in Schlierbach (Kanton Luzern), S des Josef Urban (1783–1855), Tierarzt in Schlierbach (Kanton Luzern); M Christine Burger (1827–1904); B Fidel (1863–1907), Arzt in Wolhusen, Adolf (1867–1937), Tierarzt in Triengen; 1892 Helene T des C. L. Moll, Professor am Polytechnikum in Riga und der Johanna Overhoff; 1 S, 1 T; N Edwin (*1892), Arzt in Zürich.

Leben  
Die große Wirksamkeit Arnolds erklärt sich aus seiner vielseitigen Begabung als Forscher, Lehrer und Organisator. Er studierte 1874-78 am Polytechnikum in Zürich Maschinenbau, ging nach zweijähriger Praxis 1880 nach Riga, um dort bei C. L. Moll am Polytechnikum zu assistieren und habilitierte sich 1883 als Privatdozent für Maschinenbau und Elektrotechnik. 1891 trat er als Oberingenieur in die Maschinenfabrik Oerlikon bei Zürich ein. Bereits 1894 wurde er als Professor an die Technische Hochschule Karlsruhe berufen, wo er das Elektrotechnische Institut gründete, das weit über Deutschland hinaus bekannt wurde. Hier schuf er auch sein 8 Bände umfassendes Lebenswerk „Die Elektrischen Maschinen“, das mehr als 30 Jahre als das grundlegende Werk der Wechselstromtechnik und der Gleichstrommaschinen galt. 1905 wurde er zum Geheimen Hofrat ernannt und 1906 Ehrendoktor der Technischen Hochschule Hannover.

Werke  
Ankerwicklungen u. Ankerkonstruktionen d. Gleichstromdynamomaschinen, 1891, 31899; Die Elektr. Maschinen, 8 Bde., 1900–11, teilweise neu aufgelegt: Die Wechselstromtechnik, Bd. 1-4, 21910-13 (Neudr. 1923), Bd. 5, 1923 (mit J. L. La Cour, O. S. Bragstad u. A. Fraenckel), Die Gleichstrommaschine, 2 Bde., 1902/03, 31919-27 (Bd. 2 mit La Cour); Arbb. aus Elektrotechn. Inst. d. TH Friedericiana z. Karlsruhe, Bd. 1, 1909, Bd. 2, 1911; weitere Aufsätze in d. Elektrotechn. Ztschr.

Literatur  
Elektrotechn. Ztschr. 32, 1911, S. 1287; F. Stier, E. A., in: Festschr. z. 125 J.-Feier d. TH Fridericiana, Karlsruhe 1950; Schweiz. Bauztg. 58, 1911, S. 302; Elektrotechnik u. Maschinenbau 29, H. 51, 1911, S. 1039; BJ XVI (Totenliste 1911).

Portraits  
Ölgem. v. W. Conz (im Besitz d. Fam. Hasselblatt, Karlsruhe); Bronzebüste v. K. Hänny, (Elektrotechn. Inst. d. TH Karlsruhe); Holzschnitt dess., in: LIZ 1911, S. 1212.

Autor  
Friedrich Stier
Empfohlene Zitierweise  

Stier, Friedrich, „Arnold, Engelbert“, in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 385 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd117662887.html

Quelle/Vorlage: 
NDB 1 (1953), S. 385
Erwähnungen: 
NDB 23 (2007), S. 753 in Artikel Schumann, Winfried

PND: 117662887
Artikel drucken

Index

Arnold, Engelbert

Name: Arnold, Engelbert
Lebensdaten: 1856 bis 1911
Geburtsort: Schlierbach (Kanton Luzern)
Sterbeort: Karlsruhe
Beruf/Lebensstellung: Ingenieur; Hochschullehrer
Konfession: keine Angabe
Autor NDB: Stier, Friedrich
PND: 117662887

Weitere Informationen

Informationsangebote zu

Arnold, Engelbert

PND
117662887

Normdaten
Personennamendatei (PND)
Virtual International Authority File (VIAF)

Lexika
Historisches Lexikon der Schweiz (HLS)

Bibliothekskataloge und Bibliographien
Bibliotheksverbund Bayern (BVB)
OPAC der BSB München
Rektoratsreden im 19. und 20. Jahrhundert

Nachlässe
Kalliope