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Ackermann >>
Acker, Amandus
katholischer Missionar,
* 24.4.1848 Weyersheim (Unterelsaß),
† 30.3.1923 Knechtsteden.
| Leben
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Leben ↑
|Seit 1875 Spiritaner, wirkte er 19 Jahre in Sansibar, genoß das Vertrauen des Sultans und arbeitete eng mit den europäischen Forschern zusammen. Nach Europa zurückberufen, bemühte er sich um die Wiederzulassung der im Kulturkampf vertriebenen Spiritaner und gründete die Missionshäuser Knechtsteden (1895), Zabern (1900), Neuscheuern (1904), Broich (1905) und Heimbach (1914). Er warb durch volkstümliche Vorträge sowie sein Auftreten auf den Katholikentagen und Missionskongressen für die Mission in Deutschland und Österreich, gleichzeitig aber auch als führendes Mitglied der Kolonialgesellschaft für den Kolonialgedanken. Er war Mitbegründer der „Zeitschrift für Missionswissenschaft“ und langjähriger Vorsitzender der Superiorenkonferenz.
Literatur ↑
P. Büffel, P. A.
A., d. Missions- u. Kolonialpionier, 1923
(P);
LThK.
Autor ↑
Lambert Dohmen CSSpEmpfohlene Zitierweise ↑
Dohmen CSSp, Lambert, „Acker, Amandus“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
34-35
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd135607442.html
Acker, Amandus
Name: Acker, Amandus
Lebensdaten: 1848 bis 1923
Geburtsort: Weyersheim (Unterelsaß)
Sterbeort: Knechtsteden
Beruf/Lebensstellung: katholischer Missionar
Konfession: katholisch
Autor NDB:
Dohmen CSSp, LambertPND: 135607442