Lebensdaten
1533 bis 1605
Beruf/Funktion
mecklenburgischer Chronist ; lateinischer Dichter ; lateinischer Grammatiker
Konfession
keine Angabe
Normdaten
GND: 128956100 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Hederich, Bernhard
  • Bern. Hed.
  • Hedericus, Bernardus
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Zitierweise

Hederich, Bernhard, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd128956100.html [05.12.2019].

CC0

  • Leben

    Hederich: Mag. Bernhard H., geboren 1533 zu Freiberg in Sachsen, gebildet auf der Fürstenschule zu Meißen, studirte seit 1549 in Wittenberg und wurde 1557 als Prorector an die von den Herzogen Johann Albrecht I. und Heinrich V. gestiftete Fürstenschule zu Schwerin berufen, an welcher Dabercusius als Rector wirkte. Nach dessen Tode erhielt H., sein Schwiegersohn, das Rectorat der Domschule, welche unter seiner Leitung aufblühte. Er starb 1605. — Außer einer lateinischen Grammatik, welche er 1578 bei Simon Leupold drucken ließ, und einigen nicht näher bezeichneten Schulbüchern, bei demselben gedruckt, publicirte er historische Schriften: „Schwerinische Chronica“, Rostoch. 1598; „Megalopolis divisa et reunita etc.“, Rost. 1605, in v. Westphalen Monum. inedit. II. S. 1770, und lateinische Dichtungen: „De natali Domini Jesu Christi elegiae XI“. Ein nachgelassenes Manuscript „Verzeichniß der Bischöfe zu Schwerin“ ist in Gerdesa' Sammlung V. S. 378 abgedruckt und „Erasmi libellus de civilitate morum puerilium“ edirte David Jordanus 1630 zu Rostock.

    • Literatur

      Hamb. Bibl. Cent. III. 49. 50. — Dav. Chyträus, Sachsenchronik, II. S. 290.

  • Autor/in

    L. Fromm.
  • Empfohlene Zitierweise

    Fromm, L., "Hederich, Bernhard" in: Allgemeine Deutsche Biographie 11 (1880), S. 222 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd128956100.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA