Lebensdaten
1761 bis 1817
Beruf/Funktion
Lustspieldichter ; Jurist ; Journalist
Konfession
keine Angabe
Normdaten
GND: 124381332 | OGND | VIAF: 10778054
Namensvarianten
  • Caemmerer, Johann Vincenz
  • Cämerer, Johann Vinzenz
  • Cämerer, Johannes Vinzenz
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Zitierweise

Caemmerer, Johann Vincenz, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd124381332.html [26.09.2020].

CC0

  • Leben

    Caemmerer: Johann Vincenz C., Jurist, Lustspieldichter und publizistischer Schriftsteller, geb. 9. Mai 1761 zu Mainz, 26. März 1817 in Frankfurt a. M. Er studirte in Mainz, Erfurt und Jena, war 1784—85 gräflicher Hofmeister, arbeitete 1786 am Reichskammergericht zu Wetzlar, 1787—88 bei der kurmainzischen Kreisdirectorial-Gesandtschaft in Frankfurt a. M. und ging 1789 als Legationskanzlist der kurmainzischen Reichsdirectorial-Gesandtschaft nach Regensburg. Hier wurde er 1796 Registrator der genannten Gesandtschaft, 1797 Legationssecretär des Fürstbischofs von Hildesheim und Paderborn, sowie kaiserlicher Hofpfalzgraf, 1804 Legationssecretär des Fürsten von Salm-Kyrburg mit dem Charakter Legationsrath. Später redigirte er den Frankfurter „Ristretto“. Außer ein paar Lustspielen und dramaturgischen Aufsätzen schrieb er u. a. die Biographie des kurmainzischen Ministers und Reichsdirectorial-Gesandten Gottlieb Augustin Maximilian v. Strauß, 1796, und „Auszüge aus allen bey der hohen Reichsdeputation zu Regensburg übergebenen Vorstellungen und Reclamationen“, 1803, 4 Hefte. Auch gab er den „Hauptschluß der außerordentlichen Reichsdeputation vom 25. Februar 1803“ mit Anmerkungen, 1804, 2. Aufl. 1814, heraus.

    • Literatur

      Baader, Das gelehrte Baiern I. 178 ff.

  • Autor/in

    Steffenhagen.
  • Empfohlene Zitierweise

    Steffenhagen, "Caemmerer, Johann Vincenz" in: Allgemeine Deutsche Biographie 3 (1876), S. 681 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd124381332.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA