• Leben

    Fuchs: Bernhard F., geb. am 23. Jan. 1814 zu Elchingen, wurde 1840 Studienlehrer zu Kaufbeuren, 1844 Domprediger in München und 1845 Professor der Moraltheologie daselbst. Er starb am 6. Mai 1852. Seine Werke sind: „Die Bedeutung des hl. Meßopfers“, 1843, „Institutiones theologiae christianae moralis“, 1848, und „System der christlichen Sittenlehre“, 1853. Er gehörte der jüngeren theologisch-speculativen Schule an, seine Werke zeichnen sich durch Glätte und Eleganz aus und im allgemeinen auch durch Kirchlichkeit und positive Haltung, sind aber in der Grundgliederung und manchen Einzelheiten verfehlt.

    • Literatur

      Vgl. Prantl, Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität, Bd. II. K. Werner, Geschichte der kathol. Theologie etc.

  • Autor/in

    H. Kellner.
  • Empfohlene Zitierweise

    Kellner, Heinrich, "Fuchs, Bernhard" in: Allgemeine Deutsche Biographie 8 (1878), S. 163 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd11684356X.html#adbcontent

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