Lebensdaten
1594 - 1655
Geburtsort
Danzig
Sterbeort
Königsberg
Beruf/Funktion
Arzt ; Chemiker ; Hochschullehrer ; Physiker
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 116106174 | OGND | VIAF: 100168785
Namensvarianten
  • Beckher, Daniel
  • Becker, Daniel
  • Becker, Daniel, der Ältere
  • mehr

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der GND - familiäre Beziehungen
Personen in der GND - Bekannte und Freunde

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Beckher, Daniel, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116106174.html [18.10.2021].

CC0

  • Leben

    Beckher: Daniel B., Arzt, den 13. Decbr. 1594 in Danzig geb., habilitirte sich 1623 als Docent der Physik und Chemie an der Universität in Königsberg, wurde 1638 zum Prof. ord. der Medicin daselbst ernannt und verblieb in dieser Stellung bis zu seinem am 14. Oct. 1655 erfolgten Tode. — B. war Anhänger der spagirischen Heilkunde (vgl. Paracelsus), übrigens von Mystik und Aberglauben befangen; von seinen litterarischen Leistungen (vgl. das Verzeichniß derselben bei Haller, Bibl. pract. II. 509, und Bibl. anat. I. 353) verdient nur die ausführliche Besprechung des berühmten Falles von Gastrotomie bei einem Individuum, das ein Messerheft verschluckt hatte (De cultivoro Prussiano observatio et curatio. Regiom. 1636. 4. — andere jedoch weniger ausführliche Berichte hierüber sind von Loth und Hemsing erschienen), genannt zu werden. B. ist nicht mit seinem Sohne (1627 geb., 1670 gest.) und seinem Enkel (1658 geb., 1691 gest.) zu|verwechseln, die beide den Vornamen Daniel führten und ebenfalls als Professoren der Heilkunde an der Universität in Königsberg fungieren.

  • Autor/in

    A. Hirsch.
  • Empfohlene Zitierweise

    Hirsch, August, "Beckher, Daniel" in: Allgemeine Deutsche Biographie 2 (1875), S. 236-237 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116106174.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA