Lebensdaten
1545 bis 1604
Beruf/Funktion
katholischer Theologe
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 100295770 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Hunger, Albert
  • Hunger, Albertus
  • Hunger, Albrecht
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Zitierweise

Hunger, Albert, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd100295770.html [16.11.2018].

CC0

  • Leben

    Hunger: Albert H., Sohn von Wolfgang H. (s. u.), katholischer Theologe, geb. zu Kelheim 1545, zu Ingolstadt am 11. Febr. 1604, studirte am Collegium germanicum zu Rom, erwarb sich zu Padua das Baccalaureat und ward mit 21 Jahren Professor der Philosophie zu Ingolstadt. Nach Martin Eisengrein's Tode erhielt er die Stelle eines Prokanzlers und Inspektors an der genannten Hochschule. Ein vorzüglicher Redner, dessen „Orationes“ Christoph Gewold in 3 Bänden zu Ingolstadt herausgab, wurde er in Begleitung Jakob Gretser's zu dem Religionsgespräche abgeordnet, welches im November des Jahres 1601 zwischen kaholischen und protestantischen Theologen (letztere besonders durch|Jak. Heilbrunner und Aegid. Hunnius vertreten) zu Regensburg stattfand. Seine zahlreichen philosophischen und theologischen Schriften sind aufgeführt in Kobolt's Gelehrtenlexikon S. 351 ff.

    • Literatur

      Vgl. außerdem Prantl, Gesch. der Ludwig-Maximilians-Univ. I. S. 234 u. ö. II. 492.

  • Autor/in

    Gg. Westermayer.
  • Empfohlene Zitierweise

    Westermayer, Georg, "Hunger, Albert" in: Allgemeine Deutsche Biographie 13 (1881), S. 413-414 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd100295770.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA