Lebensdaten
1697 bis 1761
Geburtsort
Wolfenbüttel
Sterbeort
Wien
Beruf/Funktion
Maler
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 136979904 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Querfurd, August
  • Querfurd, Augustín
  • Querfurd, Heinrich August
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Quellen(nachweise)

Orte

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Zitierweise

Querfurt, August, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/gnd136979904.html [23.03.2017].

CC0

Artikel noch nicht erschlossen.

Querfurt, August

  • Leben

    Querfurt: August Q., Maler, geb. in Wolfenbüttel 1697, in Wien 1761. Im Zeichnen wurde er von seinem Vater Tobias, welcher Hofmaler des Herzogs von Braunschweig war, unterrichtet; dann kam er nach Augsburg und wurde Schüler des Schlachtenmalers Rugendas. Bei seinen Schlachtenbildern|nahm sich aber Q. den Franzosen Bourgignon zum Muster. Diese wurden auch von den Hohen sehr geschätzt. Der Künstler kam nach Preßburg in Ungarn, wo ihm der Hofkammerrath v. Török verschiedene Aufträge ertheilte. Neben Schlachtstücken malte er auch Jagden und andere Genrebilder. In Ungarn und Oesterreich dürften in den Schlössern noch viele seiner Bilder vorhanden sein. Einzelne Bilder besitzt die Wiener kaiserliche Gallerie, dann München und Braunschweig (in letzterer Gallerie ein Pferdestall). Der künstlerische Werth seiner Bilder ist sehr verschieden, da er oft durch Noth gezwungen war, schnell zu arbeiten. Wo er aber die nöthige Sorgfalt auf ein Bild verwendete, da schuf er auch Kunstwerke, die seinen Namen unsterblich machen. Einzelne seiner Werke wurden auch gestochen, so von Berger, Balzer, Weise, Bourdet u. a.

    • Literatur

      Füßli. — Nagler.

  • Autor

    Weffely.
  • Empfohlene Zitierweise

    Wessely, Joseph Eduard, "Querfurt, August" in: Allgemeine Deutsche Biographie 27 (1888), S. 39-40 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd136979904.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA