Lebensdaten
1739 – 1810
Geburtsort
Königsberg
Sterbeort
Greifswald
Beruf/Funktion
Theologe ; Evangelischer Theologe ; Hochschullehrer ; Pfarrer ; Generalsuperintendent
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 117322083 | OGND | VIAF: 10088485
Namensvarianten
  • Schlegel, Gottlieb
  • Schlegel, Theophil
  • Schlegel, Theophilus
  • mehr

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Schlegel, Gottlieb, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117322083.html [07.12.2022].

CC0

  • Biographie

    Schlegel: Gottlieb S., Theolog und praktischer Geistlicher, geboren am 16. Februar 1739 in Königsberg i. Ostpr., am 27. Mai 1810, wurde von|Riga, woselbst er ein Pastorat bekleidete, im J. 1790, da er wegen seiner Gelehrsamkeit und scharfsinnigen Kritik dem Statthalter Fürsten von Hessenstein empfohlen war, von Gustav III. als erster Professor der Theologie und Generalsuperintendent nach Greifswald berufen, wo er sein Lehramt mit einer Rede: „De vi et efficientia, quam lux aetatis in studiis theologicis et cognoscenda religione habet et de eo quod circa eam theologorum est“ antrat. Im Geist der damals aus der Wolf’schen Philosophie hervorgehenden Aufklärung hielt er Vorlesungen über Dogmatik, Moral und Symbolik, an welchen auch E. M. Arndt theilnahm, und verfaßte in gleichem Sinne 1792 den schwedisch-pommerschen Landeskatechismus, sowie seine „Grundlage der Dogmatik“ (1806). Als er auch das in ähnlicher Weise veränderte Landesgesangbuch 1796 einführte, erregte dies die Opposition mehrerer Geistlichen, namentlich des Propstes Theobul Kosegarten zu Altenkirchen (s. A. D. B. XVI, 751), infolge dessen noch mehrere andere Landgemeinden das alte von Jak. Heinr. Balthasar 1750 herausgegebene Gesangbuch beibehielten.

    • Literatur

      Kosegarten, Geschichte der Universität Greifswald I, 310. — Overkamp, Memoria Theophili Schlegel 1811. —
      Kosegarten, Das alte und neue Gesangbuch, in seinen Reden und kleinen prosaischen Schriften, herausgegeben von Mohnike I, 226—254. — Rühs, pommersche Denkwürdigkeiten, S. 225, 328.

  • Autor/in

    Häckermann.
  • Zitierweise

    Häckermann, Adolf, "Schlegel, Gottlieb" in: Allgemeine Deutsche Biographie 31 (1890), S. 376-377 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117322083.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA