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<< Diabelli, Anton     Dibelius >>

Diamant, Moritz

Chemiker und Papierfabrikant, * 22.9.1830 Wottichen (Böhmen), 1.7.1884 Marienbad (Böhmen). (israelitisch)


GenealogieLebenLiteraturAutorZitierweise

Genealogie  
V Michael (1797–1882), Bürger u. Handelsmann in Wottichen; Hedwig Eisig (1840–82) aus Oestringen b. Bruchsal; 5 K, u. a. Berthold (1866–1942), Dir. der familieneigenen Papierfabrik Bruck/Mur, Max Karl (* 1869), Dir. der Gräflich Henckel Donnersmarckschen Papierfabrik Frantschach (Kärnten), KR.

Leben  
Diamant studierte in München unter J. von Liebig Chemie und ging dann zur Papiermacherei. Es gelang ihm die Erfindung, Stengel und Blätter der Maispflanze, die im damaligen Ungarn in großen Mengen vorhanden war, so zu präparieren, daß der daraus gewonnene Halbstoff zur Papierfabrikation verwendet werden konnte. 1859 erbaute er mit Unterstützung der kaiserlich und königlichen Regierung und unter Mithilfe von Alois Auer Ritter von Welsbach die erste Maisstrohstoffabrik in Roman-Szt. Mihaly. 1862 errichtete er die Papierfabrik Peterndorf in Siebenbürgen, 1873-78 war er Direktor in Deutschlandsberg (Steiermark), 1878 gründete er die Mürztaler Holzstoff- und Papierfabriken M. Diamant & Compagnie in Kapfenberg und Bruck/Mur.

Literatur  
Centralblatt f. dt. Papierfabrikation 9, 1860, S. 10; M. D., Die erste Maisstrohpapierfabrik vor 75 J., in: Der Altenburger Papierer 11, 1937, S. 138 f. - Zu S Max Karl: Wenzel, 1929.

Autor  
Toni Schulte
Empfohlene Zitierweise  

Schulte, Toni, „Diamant, Moritz“, in: Neue Deutsche Biographie 3 (1957), S. 631 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd135736897.html

Quelle/Vorlage: 
NDB 3 (1957), S. 631

PND: 135736897
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Index

Diamant, Moritz

Name: Diamant, Moritz
Lebensdaten: 1830 bis 1884
Geburtsort: Wottichen (Böhmen)
Sterbeort: Marienbad (Böhmen)
Beruf/Lebensstellung: Chemiker; Papierfabrikant
Konfession: jüdisch
Autor NDB: Schulte, Toni
PND: 135736897

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Diamant, Moritz

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135736897

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