<< Dedekind, Constantin Christian
Dedekind, Friedrich >>
Dedekind, Euricius
Musiker,
* Dezember 1554 Neustadt/Rübenberge,
† 30.11.1619 Lüneburg. (lutherisch)
Genealogie
| Leben
| Werke
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Friedrich
s. (3);
B Henning
s. (4);
⚭ Lüneburg 23.12.1581 Gertraude,
T des
Mag. Ant. Wippermann, Pastor an
St. Nicolai in Lüneburg; 5
S, 2
T.
Leben ↑
Über das Leben Dedekinds ist nur sehr wenig bekannt. 1589-94 war er Kantor in Lüneburg an Sankt Johannis und wurde im gleichen Jahr zum 3. Prediger an Sankt Lamberti daselbst gewählt. Schon früh mit humanistischem Gedankengut vertraut, huldigte Dedekind mit seinem bekannteren Werk „Antidota“ in Form und Inhalt diesen Idealen und ihren moralisierenden Tendenzen. Der lateinische Text, in Form der Epigramme, wird bei ihm in 12 Abschnitte gegliedert (Bicinien und Tricinien) und in reinem polyphonen-motettischen Satz komponiert. Der Text ist der der „Antidota“, die dem Johannes Damascenus zugeschrieben wird. Es handelt sich um Sentenzen, die Willibald Pirkheimer ins Lateinische übersetzte. Als solche wurden sie erstmals von Caspar Othmayr in seinen Tricinien 1549 mehrstimmig - im Gegensatz zu Dedekind in 30 selbständigen Sätzen - vertont.
Werke ↑
Neue teutsche Liedlein mit 3
St., Uelzen 1585; Antidota adversus octo Hominum passiones, vitiorumque turbam universam, in gratiam pietatis musicae amantium, quattuor vocibus composita …,
ebd. 1589.
Literatur ↑
ADB V;
F. Blume, Ev. Kirchenmusik, 1931;
H. Albrecht, Caspar Othmayr, Leben
u. Werk, 1950;
Eitner;
I. Stare, in:
MGG (W, L).Autor ↑
Günther SchmidtEmpfohlene Zitierweise ↑
Schmidt, Günther, „Dedekind, Euricius“,
in: Neue Deutsche Biographie
3
(1957), S.
551
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd135728800.html
Informationsangebote zu
Dedekind, Euricius
PND
135728800
Normdaten
Personennamendatei (PND)
Virtual International Authority File (VIAF)
Lexika
Bibliothekskataloge und Bibliographien
Bibliotheksverbund Bayern (BVB)
Nachlässe
Kalliope