<< Andreae, Philipp Victor Achilles
Andreae, Hieronymus >>
Andreae, August Wilhelm
Augenarzt,
* 27.5.1794 Neuhaldensleben (jetzt Haldensleben) bei Magdeburg,
† 7.3.1867 Magdeburg.
Genealogie
| Leben
| Werke
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Johann Friedrich Andreae (
† 1814),
Dr. med., Stadtphysikus in Neuhaldensleben;
M Maria Christiana,
T des Bürgermeisters Christian Nathan in Neuhaldensleben.
Leben ↑
Nach Studium und Promotion in Berlin (1814) nahm Andreae als Arzt am letzten Feldzug gegen Napoleon teil und bildete sich in Wien bei G. J. Beer und F. von Jäger augenärztlich aus; 1817 ließ er sich in Magdeburg nieder, wurde - seit 1825 Medizinalrat - 1827 Dozent, 1831 Direktor des medizinisch-chirurgischen Instituts (bis 1849) und Regierungs-Medizinalrat, später Präses der delegierten Oberexaminationskommission und 1844 Geheimer Regierungsrat. Bis in seine letzten Jahre arbeitete er mit im Medizinalkollegium und betreute die von ihm geschaffene medizinische Provinzialbibliothek. Aus Vorlesungen an der Chirurgenschule entstand sein „Grundriß der gesamten Augenheilkunde“ (1834
u. ö.); er verfaßte auch medizin-geschichtliche Werke, so vor allem „Die Augenheilkunde des Hippokrates“ (1843) und „Chronik der Ärzte des Regierungs-Bezirks Magdeburg“ (1860-62).
Werke ↑
Verz. b. Th. Ch. Enslin-W. Engelmann,
Bibl. medico-historica,
61848.
Literatur ↑
ADB I;
A. W.
A., in: Magdeburger
Ztg. v. 15.4.1867,
Beil. „
Bll. f. Handel, Gewerbe u. soziales Leben“;
BLÄ I, 1929.
Autor ↑
Edith Heischkel-ArteltEmpfohlene Zitierweise ↑
Heischkel-Artelt, Edith, „Andreae, August Wilhelm“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
282
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd116309083.html
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Andreä, Jakob >>
Andreä, August Wilhelm
Leben
| Autor
| Zitierweise
Leben ↑
Andreä: August Wilhelm
A.
, Sohn eines bekannten Arztes von Neuhaldensleben,
geb. 27. Mai 1794, †
als Reg.- und geh. Medicinalrath zu Magdeburg 7. März 1867, erhielt seine Schulbildung an
der Bürgerschule seiner Vaterstadt und im grauen Kloster zu
Berlin, bezog dort 1811 die Universität, wo er 1814 zum Doctor
promovirt wurde. Daraus wurde er Oberarzt im Hauptfeldlazareth des
preußischen Garde-Corps, und nahm in dieser Eigenschaft an dem
Zuge nach Paris Theil, wo er bis Ende 1815 verweilte. Diese Zeit
benutzte er hauptsächlich zu seiner Ausbildung, zu deren
Vollendung er später nach Wien ging. Hier widmete er sich unter
Beer und Jäger hauptsächlich der Augenheilkunde. 1817 ließ er sich
als Arzt in Magdeburg nieder, und hielt an der daselbst
errichteten chirurgischen Lehranstalt Vorträge über allgemeine
Pathologie und Semiotik, Therapie und Augenheilkunde. Neben
verschiedenen anderen Monographien ist seine bedeutendste Arbeit
der "Grundriß der gesammten Augenheilkunde" 1834; 3. Aufl. in 2
Bänden 1846, welcher nicht allein den damaligen Standpunkt dieser
Lehre vollkommen umfaßt, sondern vor allen früheren sich durch
exacte historische Forschung auf diesem Gebiete vortheilhaft
auszeichnet.
Autor ↑
Rothmund.
Empfohlene Zitierweise ↑
Rothmund, August, „Andreä, August Wilhelm“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
1
(1875), S.
436 unter Andreä
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd116309083.html?anchor=adb
Andreae, August Wilhelm
Name: Andreae, August Wilhelm
Namensvariante: Andreä, August Wilhelm
Lebensdaten: 1794 bis 1867
Geburtsort: Neuhaldensleben (jetzt Haldensleben) bei Magdeburg
Sterbeort: Magdeburg
Beruf/Lebensstellung: Augenarzt; Arzt
Konfession: evangelisch?
Autor NDB:
Heischkel-Artelt, EdithAutor ADB:
Rothmund, AugustPND: 116309083
Informationsangebote zu
Andreae, August Wilhelm
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116309083
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