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Claus, Carl Friedrich >>
Claus, Adolf Karl Ludwig
Chemiker,
* 6.6.1838 Kassel,
† 4.5.1900 Gut Horheim bei Waldshut (Baden). (evangelisch)
Genealogie
| Leben
| Literatur
| Portraits
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Heinr., kurfürstlich hessischer Münzwardein;
M Charlotte Richter;
B Carl
s. (2);
⚭ 1867 Alice Warder (
† 1874), aus London; 4
K.
Leben ↑
Claus studierte zunächst Medizin in Marburg, wandte sich aber sehr bald dem Studium der Chemie zu und promovierte als Schüler Friedrich Wöhlers in Göttingen. Nach seiner Assistentenzeit wurde er außerordentlicher Professor der Chemie und chemischen Technologie in Freiburg (Breisgau). Seine Experimentalarbeiten gehören meist der organischen Chemie an; so erforschte er systematisch die Chinolinderivate, die Naphtalin-, Anthrazen- und Phenathrenreihe. Claus' größte Leistung sind die Arbeiten über die Strukturformel des Benzols (1867); er schuf die Diagonalformel mit dem Begriff der zentralen Bindung der aromatischen Kohlenwasserstoffatome. Seine Veröffentlichungen sind unter anderem im Journal für praktische Chemie und in den Berichten der Deutschen Chemischen Gesellschaft zu finden.
Literatur ↑
G. N. Vis, in: Journal f. prakt. Chemie,
NF 62, 1900, S. 127-33;
G. W. Kahlbaum, in:
BJ IX, S. 348 f. (
u. BJ V,
Tl. 1900,
L);
Bad. Biogrr. V, 1906, S. 101-03;
Pogg. III, IV
(W).Portraits ↑
Photo (
P-
Slg. Dt.
Mus. München).
Autor ↑
Berthold Peter AnftEmpfohlene Zitierweise ↑
Anft, Berthold Peter, „Claus, Adolf Karl Ludwig“,
in: Neue Deutsche Biographie
3
(1957), S.
268
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd116539313.html
Claus, Adolf
Name: Claus, Adolf
Namensvariante: Claus, Adolf Karl Ludwig
Lebensdaten: 1838 bis 1900
Geburtsort: Kassel
Sterbeort: Gut Horheim bei Waldshut (Baden)
Beruf/Lebensstellung: Chemiker
Konfession: evangelisch
Autor NDB:
Anft, Berthold PeterPND: 116539313
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Claus, Adolf
PND
116539313
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