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Chmel, Adam Mathias

 LebenAutorLiteraturZitierweise

Leben  
Chmel: Adam Mathias Ch., Mathematiker, geb. zu Teschen 27. Aug. 1770, † zu Linz 12. März 1832, bezog 1786 die Universität Wien, wo er Philosophie, Jurisprudenz, Staatswissenschaften und Mathematik studirte. Er bekleidete die Chemie-Lehrerstelle an der mährisch-ständischen Akademie zu Olmütz von 1794—1808, worauf er als Professor der Mathematik, später der Physik am Lyceum nach Linz übersiedelte. In dem zu Brünn erscheinenden "Allgemeinen europäischen Journale" veröffentlichte er Abhandlungen über "Herstellung der Begriffe Recht und Pflicht" (1797) und über "Logarithmische Differentialen" (1798); außerdem ein zweibändiges Lehrbuch "Institutiones mathematicae" (1807) und ein Programm "Ursprung und Gründung des Linzer Lyceums mit Keppler's Leben" (1826).

Literatur  
Vgl. Wurzbach, Biographisches Lexikon, Bd. II, S. 350, Wien 1857.

Autor  
M. Cantor.
Empfohlene Zitierweise  

Cantor, Moritz, „Chmel, Adam Mathias“, in: Allgemeine Deutsche Biographie 4 (1876), S. 130 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd122888049.html?anchor=adb

Quelle/Vorlage: 
ADB 4 (1876), S. 130
Erwähnungen: 
NDB 3 (1957), S. 212*

PND: 122888049
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Index

Chmel, Adam

Name: Chmel, Adam
Namensvariante: Chmel, Adam Matthias
Lebensdaten: 1770 bis 1832
Beruf/Lebensstellung: Professor der Mathematik in Olmütz, Linz und Wien
Konfession: katholischer Sohn
Autor ADB: Cantor, Moritz
PND: 122888049

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Chmel, Adam

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122888049

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