<< Amicus, Franz
Amling, Wolfgang >>
Amling, Karl Gustav von
Leben
| Autor
| Literatur
| Zitierweise
Leben ↑
Amling: Karl Gustav
v.
A.
(Ambling), Kupferstecher, geb. angeblich 1651 zu Nürnberg, † zu München 1702 oder
1703, studirte in München unter J. M. Wenig und in Paris unter F.
de Poilly, kehrte dann nach einigen Jahren nach München zurück, wo
er Hofkupferstecher mit 200 Gulden Gehalt wurde, und den
Adelstitel erhielt. Er war nun vollauf beschäftigt, die Bildnisse
der fürstlichen Familie und anderer bairischer Honoratioren in
Kupfer zu bringen. Außerdem stach er noch Heiligenbilder in nicht
unbedeutender Anzahl und dann besonders im Auftrag des Kurfürsten
Max Emanuel von 1695 an die Folge nach den Zeichnungen von Peter
Candid, darunter namentlich 13 Blätter, welche Scenen aus der
Geschichte des Herzogs von Baiern, Otto von Wittelsbach,
vorstellen.
A.
fand seiner Zeit großen Beifall; er war allerdings
auch ein geschickter Stecher, der sich das Handwerk vollkommen
angeeignet hatte, und führte nicht ohne Fleiß aus.
Literatur ↑
Sandrart's Teutsche Akademie. J. Meyer's Künstlerlexikon.
Autor ↑
W. Schmidt.
Empfohlene Zitierweise ↑
Schmidt, Wilhelm, „Amling, Karl Gustav von“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
1
(1875), S.
399
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd122235401.html?anchor=adb
Amling, Karl Gustav von
Name: Amling, Karl Gustav von
Namensvariante: Ambling, Karl Gustav von
Lebensdaten: 1651 bis 1702 oder 1703
Beruf/Lebensstellung: Kupferstecher
Konfession: evangelisch?
Autor ADB:
Schmidt, WilhelmPND: 122235401