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Amann, Joseph Albert >>
Amann, Joseph Albert
* 13.3.1832 Helmprechting (Niederbayern),
† 21.1.1906 München. (katholisch)
Genealogie
| Leben
| Werke
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Johann Evangelist Amann (
* 1799), Bauer in Helmprechting;
M Theresia (
* 1802),
T des Jakob Neumair, Bauer in Neuhofen bei Sallach, und der Ursula Artmann;
Gvv Michael Amann (Ammer, 1767–1831);
Gmv Theresia Süngrien (1754–1829);
⚭ Rosa Höber;
S Joseph Albert Amann (s. 2).
Leben ↑
Amann studierte in München und in Würzburg, wo er Assistent bei F. W. Scanzoni wurde. Um sich in der Gynäkologie weiter auszubilden, unternahm er ausgedehnte Studienreisen; zuletzt war er bei J. Simpson in Edinburgh. Er machte sich verdient um die Einführung der Gynäkologie in München. 1874 wurde er dort außerordentlicher Professor an der gynäkologischen Poliklinik, 1884 Vorstand der von ihm begründeten gynäkologischen Klinik. 1894 zum Hofrat ernannt, trat er 1898 in den Ruhestand.
Werke ↑
u. a. Üb. d. Einfluß d. weibl. Geschlechtskrankheiten auf d. Nervensystem mit
bes. Berücksichtigung d. Wesens u. d. Erscheinungen d. Hysterie, 1874; Klinik d. Wochenbettkrankheiten, 1876 (in mehrere Sprachen
übers.).
Literatur ↑
Mschr. f. Geburtshilfe 23, 1906, S. 535;
Münchner
Med. Wschr. 53, 1906, S. 1169.
Autor ↑
Magnus SchmidEmpfohlene Zitierweise ↑
Schmid, Magnus, „Amann, Joseph Albert“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
240
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd123137330.html
Amann, Joseph
Name: Amann, Joseph
Namensvariante: Amann, Joseph Albert
Lebensdaten: 1832 bis 1906
Geburtsort: Helmprechting (Niederbayern)
Sterbeort: München
Beruf/Lebensstellung: Gynäkologe
Konfession: katholisch
Autor NDB:
Schmid, MagnusPND: 123137330