Logo der Deutschen Biographie
schwarzer Menuepunkt Schnellsuche
schwarzer Menuepunkt Erweiterte Suche
roter Menuepunkt Namen A-Z
schwarzer Menuepunkt Aktuelles
schwarzer Menuepunkt Hilfe
schwarzer Menuepunkt Über das Projekt
schwarzer Menuepunkt Impressum

NDB-Artikel

<< Amalie Marie Friedrike Auguste     Amandus, Johannes >>

Aman, Johann

Architekt, * 19.5.1765 St. Blasien (Baden), 28.11.1834 Wien. (katholisch)


GenealogieLebenLiteraturAutorZitierweise

Genealogie  
V Tischlermeister im Stift St. Blasien; 1) 1796 Betti Eckstein; noch zweimal verheiratet (1801 und 1807).

Leben  
Auf ein Stipendium des Stiftes St. Blasien war Aman seit 1789 Schüler der Wiener Akademie. 1791-93 praktizierte er bei der Baudirektion in Freiburg (Breisgau) und ging von dort nach|Italien. In Rom verkehrte er im Kreise J. H. Tischbeins, J. Ph. Hackerts und A. Hirts. 1796 kehrte er nach Wien zurück und wurde 1803 Hofunterarchitekt, 1812 erster Hofarchitekt. Zu seinen Werken gehören die beiden Dorotheenhöfe in Wien (1802), die Fassade des Theaters an der Wien (1803), die Ausbesserungsarbeiten am Stefansturm nach der Beschießung von 1809 (1810-15), das deutsche Theater in Budapest (1805–07) und die Überarbeitung der Fassade von Schönbrunn. Im Auftrage des Kaisers Franz befaßte sich Aman mit der Baugeschichte der Wiener Hofburg. Auf Grund dieser Forschungen wurde auf seine Anregung hin ein großes Modell der spätmittelalterlichen Burg angefertigt.

Literatur  
ADB I; M. Dreger, Baugesch. d. K. K. Hofburg in Wien, in: Österr. Kunsttopogr., Bd. 14, 1914; A. Lhotsky, Baugesch. d. Mus. u. d. Neuen Burg, in: Festschr. d. Kunsthist. Mus. I, 1941-45, S. 20; ThB; Wurzbach I; Nagler I; E. Wasmuth, Lex. d. Baukunst I, 1929.

Autor  
Margarete Braun-Ronsdorf
Empfohlene Zitierweise  

Braun-Ronsdorf, Margarete, „Aman, Johann“, in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 239 f. [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd135708885.html

ADB-Artikel

<< Amama, Sixtinus     Amandus von Maestricht >>

Aman, Johann

 LebenAutorZitierweise

Leben  
Aman: Johann A. , Architekt, geb. zu St. Blasien in Baden 19. Mai 1765, † zu Wien 28. Nov. 1834, machte seine Studien in Wien, dann bis 1795 in Italien, bis er sich im J. 1796 in Wien definitiv niederließ. Hier gelang es ihm, eine einflußreiche Stellung zu gewinnen; er wurde 1803 Hof-Unterarchitekt und 1812 erster Hofarchitekt. Zu seinen Werken gehören der Plan für das Theater an der Wien, die Restauration des Stephandomes, der Ausbau des kaiserlichen Schlosses zu Schönbrunn, dann das neue Theater zu Pest u. a. m. Er gehörte der classischen, aber nüchternen Schule an, die sich gegen Ende des 18. Jahrhunderts gebildet hatte. (Meyer, N. Künstlerlex.)

Autor  
W. Schmidt.
Empfohlene Zitierweise  

Schmidt, Wilhelm, „Aman, Johann“, in: Allgemeine Deutsche Biographie 1 (1875), S. 388 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd135708885.html?anchor=adb

Quelle/Vorlage: 
NDB 1 (1953), S. 239 f.
ADB 1 (1875), S. 388

PND: 135708885
Artikel drucken

Index

Aman, Johann

Name: Aman, Johann
Lebensdaten: 1765 bis 1834
Geburtsort: St.Sankt Blasien (Baden)
Sterbeort: Wien
Beruf/Lebensstellung: Architekt
Konfession: katholisch
Autor NDB: Braun-Ronsdorf, Margarete
Autor ADB: Schmidt, Wilhelm
PND: 135708885

Weitere Informationen

Informationsangebote zu

Aman, Johann

PND
135708885

Normdaten
Personennamendatei (PND)
Virtual International Authority File (VIAF)

Lexika
Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950

Bibliothekskataloge und Bibliographien
Bibliotheksverbund Bayern (BVB)

Nachlässe
Kalliope