Logo der Deutschen Biographie
schwarzer Menuepunkt Schnellsuche
schwarzer Menuepunkt Erweiterte Suche
roter Menuepunkt Namen A-Z
schwarzer Menuepunkt Aktuelles
schwarzer Menuepunkt Hilfe
schwarzer Menuepunkt Über das Projekt
schwarzer Menuepunkt Impressum

NDB-Artikel

<< Bussche-Ippenburg, Clamor, von dem     Busse >>

Bussche-Ippenburg, Friedrich August Philipp (Freiherr) von dem

hannoverischer General, * 4.10.1771 Horneburg (Altes Land), 2.8.1844 Stade. (evangelisch)


GenealogieLebenLiteraturAutorZitierweise

Genealogie  
V Frdr. (1732–95), führte im Revolutionskrieg das 4. Kav.-Rgt., 1793 Gen.lt., S des Ernst Aug. Phil. (1681-1761 [s. Genealogie 2]), Gen. der Kav., nahm als Gen.-Adjutant Kf. Gg. Ludw. v. Hannover 1707 am spanischen Erbfolgekrieg teil, u. der Luise Freiin Grote (1696–1763); M Marg. Marie v. der Decken (1743–1805); Schwinge 1805 Wilhelmine v. der Decken (1785–1871, Cousine); S Frdr. (1814–78), hannoverischer Forstmeister, 1 T.

Leben  
Bussche-Ippenburg wurde 1784 Kornet, 1794 Rittmeister, trat 1803 in die königliche German Legion, machte im 3. Husarenregiment die Expeditionen nach Rügen, gegen Dänemark, die Beschießung von Kopenhagen 1807 mit, kam 1808 nach Portugal (Benavente 29.12.1808, Corunna 16.1.1809), kehrte nach England zurück und wurde 1810 als Major in das 2. Husarenregiment versetzt. Hier zeichnete er sich am 5.3. im Treffen von Barossa aus. Im Frühjahr 1813 zwang ihn eine Erkrankung zur Rückkehr in die Heimat, wo er sich sofort maßgebend an der Errichtung der Bremen-Verdenschen Legion beteiligte, aus der das von ihm befehligte gleichnamige Husaren-, spätere Ulanen-Regiment hervorging. 1814 wurde er Oberst, 1821 Generalmajor, 1830 Kommandant von Stade, wo die Bussche-Ippenburg-Stiftungen noch heute an ihn erinnern. 1836 erhielt er den Charakter als Generalleutnant. Die Inschrift „Barossa“ an der Pelzmütze des ehemaligen Husarenregiments Nummer 15 erinnerte an Bussche-Ippenburgs militärische Verdienste.

Literatur  
B. v. Poten, Die Generale d. Kgl. Hannov. Armee u. ihrer Stammtruppen, in: Militär. Wbl., 1903, Beih. 6/7; B. Schwertfeger, Der Kgl. Hannov. Gen.-Lt. A. F. Frhr. v. d. B.-I., 1904; ders., Tageb.-Aufzeichnungen d. nachherigen Kgl. Hannov. Gen.-Lt. A. F. Frhr. v. d. B.-I. aus d. Revolutionskriegen 1793/95, 1905; ders., Gesch. d. Kgl. Dt. Legion, 2 Bde., 1907.

Autor  
Bernhard Schwertfeger
Empfohlene Zitierweise  

Schwertfeger, Bernhard, „Bussche-Ippenburg, Friedrich August Philipp von dem“, in: Neue Deutsche Biographie 3 (1957), S. 74 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd13618703X.html

Quelle/Vorlage: 
NDB 3 (1957), S. 74

PND: 13618703X
Artikel drucken

Index

Bussche-Ippenburg, August Freiherr von dem

Name: Bussche-Ippenburg, August Freiherr von dem
Namensvariante: Bussche-Ippenburg, Friedrich August Philipp Freiherr von dem
Lebensdaten: 1771 bis 1844
Geburtsort: Horneburg (Altes Land)
Sterbeort: Stade
Beruf/Lebensstellung: hannoverischer Offizier
Konfession: evangelisch
Autor NDB: Schwertfeger, Bernhard
PND: 13618703X

Weitere Informationen

Informationsangebote zu

Bussche-Ippenburg, August Freiherr von dem

PND
13618703X

Normdaten
Personennamendatei (PND)
Virtual International Authority File (VIAF)

Lexika

Bibliothekskataloge und Bibliographien
Bibliotheksverbund Bayern (BVB)

Nachlässe
Kalliope