<< Busch, Wilhelm
Buschke, Abraham >>
Busch, William
Waggonfabrikant,
* 12.11.1867 Hamburg,
† 11.6.1931 Berlin. (evangelisch)
Genealogie
| Leben
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Wilh. Carl
Frdr., Inhaber einer Schmiede-
u. Kutschwagenwerkstatt, dann Pferdebahnwagenfabrikant in Hamburg, 1896 Gründer der Wagenbauanstalt
u. Fabrik für elektrische Bahnen A. G. in Bautzen;
M Sophie Ehlers; ledig.
Leben ↑
Busch trat in die väterliche Firma ein und wurde deren Direktor. 1921 fusionierte er die Busch-A.G. mit der Waggonfabrik Weimar, 1927 mit den Linke-Hofmann-Werken in Breslau und wurde Mitbegründer von wiederaufgebauten Waggonfabriken in Riga und Reval. 1926 suchte er in Gemeinschaft mit den Leitern anderer Waggonfabriken dieser Industrie durch Einschränkung der Betriebswerkstätten, Rationalisierung der Fertigung und Verminderung der Wagentypen eine wirtschaftlich gesunde Basis zu schaffen. Die Zu
|sicherung des Reichsbahnpräsidenten Dr. Hammer, einem Zusammenschluß der deutschen Waggonfabriken den größten Teil der Reichsbahnaufträge zu erteilen, wurde die Grundlage für die Errichtung der Deutschen Wagenbauvereinigung mit Sitz Berlin durch 21 Werke. Als deren Vorsitzender schloß Busch den Reichsbahnvertrag ab, der wegen seiner volkswirtschaftlichen Vorteile für beide Teile bis 1945 immer wieder verlängert wurde. Der Anteil der Vereinigung im Reichsbahngeschäft der deutschen Waggonfabriken betrug 85%, der Marktanteil an den Auslandsgeschäften nahezu 100%. - Sächsischer Kommerzienrat, Ehrensenator der Technischen Hochschule Dresden.
Literatur ↑
Rhdb.Autor ↑
Johann ReichertEmpfohlene Zitierweise ↑
Reichert, Johann, „Busch, William“,
in: Neue Deutsche Biographie
3
(1957), S.
67 f.
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd135706688.html
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Busch, William
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