Logo der Deutschen Biographie
schwarzer Menuepunkt Schnellsuche
schwarzer Menuepunkt Erweiterte Suche
roter Menuepunkt Namen A-Z
schwarzer Menuepunkt Aktuelles
schwarzer Menuepunkt Hilfe
schwarzer Menuepunkt Über das Projekt
schwarzer Menuepunkt Impressum

NDB-Artikel

<< Buri.     Buri, Maximilian Georg Wilhelm Carl Theodor Gottfried von >>

Buri, Christian Karl Friedrich Ludwig von

Jurist und Politiker, * 26.10.1796 Gießen, 17.2.1850 Lauterbach (Hessen). (evangelisch)


GenealogieLebenLiteraturAutorZitierweise

Genealogie  
V Ludw. (1746–1806), Jugendfreund Goethes, später Offizier, fand als Schriftst. keine seiner Begabung angemessene Beachtung, S des Frdr. Karl v. B. (seit 1753, 1702-67), Jur. u. Beamter, bekannt durch seine „Ausführliche Erl. des in Dtld. üblichen Lehnrechts“ (Gießen 1732-38) (s. ADB III), u. der Charl. Salome Rayß; M Dorothea (1755–1809), T des Gen. Ulr. Mor. Bernh. v. Lützow u. der Sophie v. Brockdorff; Ov Christian (1751–1818), Geheimrat, Kirchen- u. Schulratsdirektor, Schriftst.; Elise, T des Pfarrers Joh. Reuning in Bingenheim u. der Elis. Hoffmann; S Maximilian s. (2), Eug. (1835–1906), Geheimer Regierungsrat, Liederkomponist.

Leben  
Buri nahm als Gymnasiast unter dem Einfluß F. G. Welckers im hessischen freiwilligen Jägerkorps am Befreiungskrieg teil, studierte dann in Gießen, war dort unter den Gründern der deutschen Lesegesellschaft, gründete später mit K. Follen den Bund der Gießener Schwarzen und trat 1817 beim Wartburgfest sowie auch als Dichter der Jenaer Burschenschaft hervor. 1818 legte er die juristische Prüfung in Gießen ab und wurde Hofgerichtsakzessist. Nach dem Attentat K. L. Sands war er in die Demagogenverfolgung verwickelt. 1823 war er Advokat in Büdingen, 1825 in Gießen. Nach dem Scheitern der durch die Julirevolution 1830 geweckten Hoffnungen war er für eine geschlossene Auswanderung nach Amerika tätig. 1835-37 wirkte er als Verteidiger im Hochverratsprozeß des Rektors F. L. Weidig. 1847 erhielt Buri die Leitung der Kameralverwaltung der Freiherren von Riedesel in Lauterbach und sicherte deren Besitz in der Revolution.

Literatur  
L. Bechstein, Berthold, der Student II, 1850, S. 45 f.; H. Haupt, Karl Follen u. d. Gießener Schwarzen, 1907; ders., in: Hess. Biogrr. I, 1918, S. 27-31. - Zu V Ludw.: Goedeke V, 1893, S. 375; M. Morris, Der junge Goethe VI, 1912, S. 4-8; Krüger, 1914; Goethe-Hdb. I, hrsg. v. J. Zeitler, 1916, S. 282-84; zu Ov Christian: Heinr. Schneider, in: Hess. Biogrr. I, 1918, S. 393 bis 395; Kosch, Lit.-Lex. I.

Autor  
Paul Wentzcke
Empfohlene Zitierweise  

Wentzcke, Paul, „Buri, Christian Karl Friedrich Ludwig von“, in: Neue Deutsche Biographie 3 (1957), S. 51 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd135706394.html

Quelle/Vorlage: 
NDB 3 (1957), S. 51

PND: 135706394
Artikel drucken

Index

Buri, Christian von

Name: Buri, Christian von
Namensvariante: Buri, Christian Karl Friedrich Ludwig von
Lebensdaten: 1796 bis 1850
Geburtsort: Gießen
Sterbeort: Lauterbach (Hessen)
Beruf/Lebensstellung: Jurist; Politiker
Konfession: evangelisch
Autor NDB: Wentzcke, Paul
PND: 135706394

Weitere Informationen

Informationsangebote zu

Buri, Christian von

PND
135706394

Normdaten
Personennamendatei (PND)
Virtual International Authority File (VIAF)

Lexika
Hessische Biografie

Bibliothekskataloge und Bibliographien
Bibliotheksverbund Bayern (BVB)

Nachlässe
Kalliope