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Altmutter, Jakob Placidus >>
Altmutter, Franz
* 1746 Wien,
† 21.1.1817 Innsbruck. (katholisch)
Genealogie
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| Literatur
| Portraits
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Zimmermann, in Wien;
⚭ Therese Ertl;
S Jakob Placidus Altmutter (s. 2).
Leben ↑
Altmutter besuchte die Akademie der bildenden Künste in Wien und war Schüler unter Schletterer, C. F. Sambach und J. M. Schmutzer. Studienreisen führten ihn nach Böhmen, Bayern und Ungarn, wo er gemeinsam mit seinem Lehrer aus der Zeit vor der Akademie, dem Maler Bande, über ein halbes Jahrhundert arbeitete. 1771 kam er nach Innsbruck und blieb hier bis zu seinem Tode. In seiner Kunst war Altmutter sehr vielseitig. Er malte Porträts (darunter eines des Kaisers), Gemälde historischen, religiösen und mythologischen Inhalts, Stilleben, Altarblätter und Fresken, versuchte sich aber auch als Bühnenbildner. Deckengemälde schuf er
u. a. in den Kirchen von Neustift (Stubaital, 1771), Oberperfuß (um 1809), Wildermieming (1784), Wenns (1792), Niederndorf (Pustertal, 1799), Pfitsch (um 1800), Pfunders (um 1809), Mareit (1773), Riednaun (1773), Erl (um 1809). In einem Rundsaal der kaiserlichen Hofburg in Innsbruck malte er 1815 gemeinsam mit seinem Sohn Jakob Placidus Wandgemälde volkstümlich-ländlichen Inhalts. Seine technisch (Öl, Aquarell, Fresko, Pastell) wie inhaltlich vielseitigen Arbeiten zeichnen sich besonders durch die Frische der Farben aus, aber auch seine Kompositionsfähigkeit in den Bildern, die dekorative Verwendung der Landschaft und die Behandlung der Perspektive haben ihm die Gunst seiner Auftraggeber, besonders die des Statthalters von Tirol, des Grafen von Heister, erworben.
Literatur ↑
P. Denifle, Tiroler Künstlerlex., Innsbruck 1801, S. 2, 182, 184, 465, 654;
J. Lemmen, Tiroler Künstlerlex., ebenda 1830, S. 12 u. 13;
Tiroler Bote, ebenda 1817, S. 35, u. 1824, S. 86 u. 90.
Portraits ↑
Selbstporträt (Ferdinandeum, Innsbruck).
Autor ↑
Heinz von Mackowitzergänzt [d. Red.]Empfohlene Zitierweise ↑
Mackowitz, Heinz von, „Altmutter, Franz“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
227
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd135708575.html