<< Beisler, Hermann Ritter von
Beißel, Jodokus >>
Beißel
Beißel
mehrere seit dem 14. Jahrhundert in Aachen nachweisbare Patrizierfamilien, die nur teilweise zusammengehören.
Leben ↑
Namhaftester Vertreter einer
Bankiers familie - sie hatte die städtische Wechselstube „unter der Kräm“ (Krämerstraße) neben der ehemaligen königlichen Münze inne - war
Colin, der 1364 mit anderen Ratsherren sein Einverständnis zum rheinischen Landfriedensbund mit Luxemburg und Köln gegeben hat. Aus den im 15. Jahrhundert blühenden Bürgermeister- und
Schöffen - Linien traten als Persönlichkeiten des damaligen politischen Lebens besonders hervor ein
Johann, der im Dienste Philipps von Burgund 1447 seinem Schwager einen ausführlichen Bericht über seine Verhandlungen mit dem burgundischen Kanzler in Brügge über den der Stadt Aachen gehörenden, von Burgund beanspruchten Galmeiberg
|zu Altenberg (Neubelgien) schrieb, und
Gerhard, Schöffe (1463–93) und Bürgermeister (1469–91), Gesandter am burgundischen Hofe in Brüssel 1466.
Der verwandtschaftliche Zusammenhang mit der seit dem Anfang des 17. Jahrhunderts in Aachen blühenden
Nadelfabrikanten familie gleichen Namens ist nicht mehr einwandfrei nachweisbar. Besondere Bedeutung für die Stadt gewann
Stephan Wilhelm Joseph (1751–1819), dadurch, daß er - gegen seinen Willen - in der Franzosenzeit zum Maire der Zivilverwaltung ernannt wurde und dieses Amt trotz der Widrigkeiten zur vollsten Zufriedenheit der Bürger und der Geistlichkeit der Stadt verwaltet hat. Sein Enkel Stephan
Ignaz Joseph (1820–91) zeichnete sich durch sorgfältige geologische und mineralogische Studien in der Umgebung Aachens aus.
Beißel, Jodokus
Beißel, Karl Christian Stephan Hubert
Beißel
Name: Beißel
Namensvariante: Beissel
Lebensdaten: unbekannt
Beruf/Lebensstellung: Aachener Patrizierfamilien
Konfession: katholisch
Autor NDB:
Kaemmerer, WalterAutor ADB:
Haagen, FriedrichPND: 137259700