<< Böckh, August
Böckh, Christian Friedrich von >>
Böckh, Christian Gottfried
Leben
| Autor
| Zitierweise
Leben ↑
Böckh: Christian Gottfried B., pädagogischer und Kinderschriftsteller, dem Altdeutschen geneigt. Geb. 1732 zu Näher-Memmingen bei Nördlingen, 1762 Rector des Pädagogiums in Eßlingen, 1772 Diakonus in Nördlingen, wo er 1792 starb. Beabsichtigte schon im Anfange der 60er Jahre eine Geschichte der deutschen Dichtkunst. Zu der älteren heimischen Poesie zogen ihn zuerst die pädagogischen Lehrgedichte "König Tirol", "Winsbeke und Winsbekin": "De antiquissimorum Germanorum in educandis liberis cura ac ratione" 1765. Er entwarf 1778 den Plan einer kritischen Bibliothek für die altdeutsche Litteratur und wurde 1791 Mitherausgeber der Zeitschrift "Bragur", s. Gräter. — Schlichtegroll's Nekrolog 1792, II. 352. Gräter, Bragur, II. 459. Meusel, Lex. Baur bei Ersch-Gruber. Briefe Schubart's an ihn: Strauß, Schubart's Leben.
Autor ↑
W. Scherer.Empfohlene Zitierweise ↑
Scherer, Wilhelm, „Böckh, Christian Gottfried“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
2
(1875), S.
783
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd116216832.html?anchor=adb
Boeckh, Christian Gottfried
Name: Boeckh, Christian Gottfried
Lebensdaten: 1732 bis 1792
Beruf/Lebensstellung: evangelischer Theologe; Diakonus in Nördlingen; Rektor des Pädagogiums in Eßlingen; Schriftsteller
Konfession: evangelisch
Autor ADB:
Scherer, WilhelmPND: 116216832