<< Abich, Otto Wilhelm Hermann
Abicht, Rudolf >>
Abicht, Johann Georg
lutherischer Theologe,
* 21.3.1672 Königssee (Fürstentum Schwarzburg),
† 5.6.1740 Wittenberg.
Genealogie
| Leben
| Werke
| Literatur
| Portraits
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Johann Michael Abicht, Lederhändler in Königssee;
M Margaretha Magdalena,
T des Pastors Johann Simon Abicht in Eichenberg;
⚭ 1709 Sabine Magdalene,
T des Kaufherrn Christian Rößler in Leipzig; 3
S (früh
†); 1
T,
⚭ 26.1.1741 Magister Johann Rudolph Kießling, später Professor extraordinarius S(anctae) Philologiae (Hebräisch) in Leipzig.
Leben ↑
Abicht studierte in Jena und Leipzig, wurde dort 1702 Professor des Hebräischen und 1708 Doktor der Theologie, 1717 Generalsuperintendent in Danzig, und 1730 Professor der Theologie in Wittenberg. Er war derjenige unter den orthodox-lutherischen Theologen Wittenbergs, der als erster von der Polemik gegen die Pietisten („Fanatiker" und „Mystiker“) umschaltete auf die gegen die „Materialisten“ (Locke, Voltaire, Leibniz, Wolff). Als Kenner der jüdischen Altertümer und Rabbinist genoß er zu seiner Zeit einen ausgezeichneten Ruf.
Werke ↑
W Verz. bei
Jöcher I, 1750,
Sp. 23 f.; Unparteiische Kirchenhist. III, Jena 1754, S. 327 f.
Literatur ↑
ADB I;
M. Ranft, Leben u.
Schrr. d. Chur-
Sächs. Gottesgelehrten I, Leipzig 1742, S. 3-23;
Kurtze
Nachr. v. d. Leben u. Todt Hrn. D. J. G.
A.s …, in Alte u. Neue Curiosa Saxonica, Juli 1740, S. 190-92;
W. Friedensburg,
Gesch. d.
Univ. Wittenberg, 1917, S. 554-56.
Portraits ↑
Gem. v. D. Hoyer (
Univ. Leipzig, Paulinum).
Autor ↑
Franz LauEmpfohlene Zitierweise ↑
Lau, Franz, „Abicht, Johann Georg“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
19-20
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd116239840.html
<< Abezier, Johannes
Abicht, Johann Heinrich >>
Abicht, Johann Georg
Leben
| Autor
| Zitierweise
Leben ↑
Abicht: Johann Georg
A.
, geb. 1672 zu Königsee im Fürstenthum
Schwarzburg-Rudolstadt, † 1740,
lutherscher Theolog, wurde nach in Jena und Leipzig vollendeten
Studien an letzterer Universität 1702 Lehrer der morgenländischen
Sprachen, 1707 Rector des Gymnasiums und Pastor an der heil.
|Dreifaltigkeitskirche zu Danzig, 1729
Generalsuperintendent, erster Professor der Theologie und Pastor
an der Stadtkirche zu Wittenberg. Seine größte Stärke besaß er in
den orientalischen Sprachen und in der hebräischen
Alterthumskunde. Die zahlreichen von ihm herausgegebenen
Schriften, unter denen sein "Methodus linguae
sanctae", Leipz. 1718, die bekannteste ist, finden sich bei
Jöcher, Adelung, in den Actis hist.
eccles. Bd. 5 und in der Unpartheiischen Kirchenhistorie 3.
Thl. verzeichnet.
Autor ↑
Anemüller.
Empfohlene Zitierweise ↑
Anemüller, Ernst, „Abicht, Johann Georg“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
1
(1875), S.
20-21
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd116239840.html?anchor=adb
Abicht, Johann Georg
Name: Abicht, Johann Georg
Lebensdaten: 1672 bis 1740
Geburtsort: Königssee (Fürstentum Schwarzburg)
Sterbeort: Wittenberg
Beruf/Lebensstellung: lutherischer Theologe; Pädagoge; Pastor
Konfession: lutherisch
Autor NDB:
Lau, FranzAutor ADB:
Anemüller, ErnstPND: 116239840