<< Brünninghausen, Herrmann Joseph
Brugman, Karl Friedrich Christian >>
Brünnow, Franz Friedrich Ernst
Astronom,
* 18.11.1821 Berlin,
† 20.8.1891 Heidelberg. (evangelisch)
Genealogie
| Leben
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Johann, Geheimer Kanzleirat am Kammergericht;
M Wilhelmine Weppler;
⚭ 1857 Rebecca Lloyd, geborene Tappan;
S Rudolf (1858–1917), Professor für orientalische Sprachen, gab gemeinsam mit A. von Domaszewski die „Provincia Arabia“ heraus (3 Bände, 1904–09).
Leben ↑
Nach Studium in Berlin (
Dr. phil. 1843) war Brünnow zunächst weiter in Deutschland als Leiter der Privat-Sternwarte Bilk bei Düsseldorf (1847) und Assistent an der Berliner Sternwarte (1851) tätig, ging dann (1854) als Direktor und Professor an die Sternwarte Ann Arbor (Michigan, USA) und wurde 1865 „Astronomer Royal for Ireland“ und Direktor der Sternwarte Dunsink, bis er 1874 aus Gesundheitsrücksichten in den Ruhestand trat und nach kurzem Aufenthalt in der Schweiz endgültig nach Deutschland zurückkehrte. - Brünnow war Schüler von Johann Franz Encke und hervorragender Vertreter der klassischen Positionsastronomie, Verfasser zahlreicher Arbeiten über Kometen, Kleine Planeten und Fixsternparallaxen, vor allem aber eines noch heute geschätzten, ausführlichen Lehrbuchs der sphärischen Astronomie (1851), das zahlreiche Neuauflagen und Übersetzungen erlebte.
Literatur ↑
Astronom.
Nachrr. 128, 1891, S. 205;
Monthly Notices of the Royal Astronom. Society 52, London 1892, S. 230;
Pogg. I, III
(W). - Zu S Rudolf: Enc. Italiana VII, 1930, S. 978.
Autor ↑
Winfried PetriEmpfohlene Zitierweise ↑
Petri, Winfried, „Brünnow, Franz Friedrich Ernst“,
in: Neue Deutsche Biographie
2
(1955), S.
667
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd116751835.html
Brünnow, Franz
Name: Brünnow, Franz
Namensvariante: Brünnow, Franz Friedrich Ernst
Lebensdaten: 1821 bis 1891
Geburtsort: Berlin
Sterbeort: Heidelberg
Beruf/Lebensstellung: Astronom
Konfession: evangelisch
Autor NDB:
Petri, WinfriedPND: 116751835