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NDB-Artikel

<< Brückner, Ernst Theodor Johann     Brüel, Ludwig August >>

Brueckner, Johannes Max

Mathematiker, * 5.8.1860 Harthau bei Zittau, 1.11.1934 Bautzen. (evangelisch)


GenealogieLebenWerkeLiteraturAutorZitierweise

Genealogie  
V Johann Gottlieb, Guide im königlichen Generalstab in Dresden, später Forstrentamtmann in Schwarzenberg, S des Johann Gottlieb, Häusler und Kramer in Harthau, und der Johanna Rahel Glaser; M Natalie Hedwig, T des Carl Anton Radelli, Sprachlehrer, und der Johanne Wilhelmine Lindner.

Leben  
Brueckner promovierte 1886 in Leipzig zum Dr. phil. mit der Dissertation „Elemente der vierdimensionalen Geometrie" (1894). 1887-97 war er am Realgymnasium Zittau, dann am Gymnasium Bautzen tätig. An sein Hauptwerk über die schwierigen, auch für die mehrdimensionale Geometrie wichtigen Probleme der „Vielecke und Vielflache (Theorie und Geschichte)“ (1900) hat G. Mulsow in „Mascheronische Konstruktionen“ (1898) angeknüpft, indem er zeigte, daß die Theorie der mit Zirkel und Lineal allein ausführbaren Konstruktionen auch im Raum bei den Vielflachen angewandt werden kann. Brueckners Lebenswerk ist seine über 200 mathematische Modelle von Sternkörpern umfassende Sammlung, die er selbst angefertigt und 1930/31 dem mathematischen Institut der Universität Heidelberg geschenkt hat. Brueckner wurde für diese einzigartige wissenschaftliche Arbeit zum Dr. phil. nat. h. c. promoviert.

Werke  
Weitere W Diskontinuierl. nichtkonvexe Polyeder, in: Nova Acta Leopoldina 86, 1906; Gesch. d. Polyeder, in: Unterrichtsbll. f. Math. u. Naturwiss., 1907; Allg. Polytope u. Achtzelle, in: Amsterdam Akadem. Versl. 10, 1909; Polyeder-Morphol., in: Atti Congresso IV internat. matemat. 1, 1909; Raumteilung durch Ebenen u. Sechsflache, in: Proceedings 5. internat. congress of mathematics 2, 1913; Anzahl d. allg. Vielflache, in: Atti Congresso V internat. matemat. 4, 1928.

Literatur  
H. Oettel, in: Höhere Schule d. Freistaates Sachsen, Beil. z. polit. Erziehung 12, 1934, S. 411; Pogg. V, VI.

Autor  
Max Steck
Empfohlene Zitierweise  

Steck, Max, „Brueckner, Johannes Max“, in: Neue Deutsche Biographie 2 (1955), S. 657 f. [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd123791111.html

Quelle/Vorlage: 
NDB 2 (1955), S. 657 f.

PND: 123791111
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Index

Brückner, Max

Name: Brückner, Max
Namensvariante: Brückner, Johannes Max
Lebensdaten: 1860 bis 1934
Geburtsort: Harthau bei Zittau
Sterbeort: Bautzen
Beruf/Lebensstellung: Mathematiker
Konfession: evangelisch
Autor NDB: Steck, Max
PND: 123791111

Weitere Informationen

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Brückner, Max

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123791111

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