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Albert Anton
Leben
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| Zitierweise
Leben ↑
Albert Anton, Graf von
Schwarzburg-Rudolstadt, geb. 1641, † 1710, wurde von
Kaiser Joseph I. aus besonderer
Hochachtung zum kaiserlichen Commissarius ernannt und in dieser
Eigenschaft im J. 1705 mit der Entgegennahme der kaiserlichen
Huldigung in den freien Reichsstädten Mühlhausen und Goslar
beauftragt. Darauf wurden auch zwei Denkmünzen geprägt. Wenige
Monate vor seinem Tode erhob ihn der Kaiser in den
Reichsfürstenstand und die Grafschaft Schwarzburg-Rudolstadt zu
einem Reichsfürstenthum. Doch machte erst sein Sohn Ludwig
Friedrich I. die erlangte Fürstenwürde
öffentlich bekannt. Ein Freund und Beförderer der Wissenschaften,
war er von dem Streben beseelt, diese in seinem Lande auf alle
mögliche Art zu heben und den Zutritt zu denselben durch eine
Anzahl mildthätiger Stiftungen zu erleichtern. Seine Gemahlin war
die berühmte Dichterin geistlicher Lieder Emilie Juliane, geb.
Gräfin von Barby (s. d.).
Autor ↑
Anm.
Empfohlene Zitierweise ↑
Anemüller, Ernst, „Albert Anton“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
1
(1875), S.
205
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd102109230.html?anchor=adb
Albert Anton
Name: Albert Anton
Namensvariante: Schwarzburg-Rudolstadt, Albert Anton Graf von
Lebensdaten: 1641 bis 1710
Beruf/Lebensstellung: Graf von Schwarzburg-Rudolstadt
Konfession: lutherische Ehefrau
Autor ADB:
Anemüller, ErnstPND: 102109230