Logo der Deutschen Biographie
schwarzer Menuepunkt Schnellsuche
schwarzer Menuepunkt Erweiterte Suche
roter Menuepunkt Namen A-Z
schwarzer Menuepunkt Aktuelles
schwarzer Menuepunkt Hilfe
schwarzer Menuepunkt Über das Projekt
schwarzer Menuepunkt Impressum

ADB-Artikel

<< Wackenroder, Ernst Heinrich     Wackenroder, Wilhelm Heinrich >>

Wackenroder, Heinrich Wilhelm Ferdinand

 LebenAutorLiteraturZitierweise

Leben  
Wackenroder: Heinrich Wilhelm Ferdinand W., Dr. Phil., bedeutender Pharmaceut um die Mitte dieses Jahrhunderts, geboren am 8. März 1798 zu Burgdorf im Königr. Hannover. Er studirte 1825—26 in Göttingen; später, nach seiner in Erlangen erfolgten Promotion, war er als Pharmaceut in Celle beschäftigt. Im J. 1828 finden wir ihn als Privatdocent in Göttingen, von wo er noch in demselben Jahre als außerordentlicher Professor nach Jena berufen wurde, das von da bis zu seinem Tode die Stätte seiner Thätigkeit blieb. Er gründete in Jena ein pharmaceutisches Institut, dessen Director er wurde. Daneben bekleidete er seit 1836 eine ordentliche Professur. Außerdem war er Inspector der Apotheken des Großherzogthums Sachsen. Er starb zu Jena am 4. September 1854. Von seinen Schriften sind zu nennen: "Commentatio de anthelminticis regni vegetabilis praemio regio ornata" (Götting. 1826); "Chemische Tabellen zur Analyse der anorganischen Verbindungen und ausführliche Charakteristik der anorg. Salze, Basen und Säuren" (1829, 5. Aufl. 1843); "Anleitung zur qualitativen chemischen Analyse" (1836); "Ausführliche Charakteristik der stickstofffreien organischen Säuren nebst Anleitung zur qualitativen chemischen Analyse" (1841); "Kleine analytisch-chemische Tabellen etc." (1847); "Commentatio de cerevisiae vera mixtione et indole chemica etc." (1850); "Chemische Classification der einfachen und zusammengesetzten Körper" (1851). Ferner gab er das "Archiv der Pharmacie" heraus und zwar zuerst mit R. Brandes (Bd. XV—XXIV), dann mit Brandes und Bley (Bd. XXV bis XXXII), dann mit Bley allein bis zu seinem Tode. Außerdem schrieb er zahlreiche Aufsätze chemischen und pharmaceutischen Inhalts in einer Reihe vor Zeitschriften, z. B. in Kastner's Archiv, Erdmann's Journ. f. pr. Ch., Liebig's|Annalen, Trommsdorff's Neues Journal, Göttinger gel. Anzeigen, Froriep's Notizen etc. Sein Nachfolger im Amte war sein Schüler Hermann.

Literatur  
Vgl. Poggendorff, Biogr.-litter. Handwörterbuch. — J. Günther, Lebensskizzen der Professoren d. Univ. Jena von 1558—1858.

Autor  
Carl Oppenheimer.
Empfohlene Zitierweise  

Oppenheimer, Carl, „Wackenroder, Heinrich Wilhelm Ferdinand“, in: Allgemeine Deutsche Biographie 40 (1896), S. 443-444 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd117086169.html?anchor=adb

Quelle/Vorlage: 
ADB 40 (1896), S. 443-444
Erwähnungen: 
NDB 15 (1987), S. 284*
NDB 23 (2007), S. 53 in Artikel Schleiden, Matthias Jacob

PND: 117086169
Artikel drucken

Index

Wackenroder, Ferdinand

Name: Wackenroder, Ferdinand
Namensvariante: Wackenroder, Heinrich Wilhelm Ferdinand
Lebensdaten: 1798 bis 1854
Beruf/Lebensstellung: Professor der Pharmazie und Chemie in Jena
Konfession: evangelisch?
Autor ADB: Oppenheimer, Carl
PND: 117086169

Weitere Informationen

Informationsangebote zu

Wackenroder, Ferdinand

PND
117086169

Normdaten
Personennamendatei (PND)
Virtual International Authority File (VIAF)

Lexika

Bibliothekskataloge und Bibliographien
Bibliotheksverbund Bayern (BVB)
OPAC der BSB München

Nachlässe
Kalliope