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Brandis, Ludwig Christian Georg Dietrich, Sir >>
Brandis (bis ins 16. Jahrhundert hinein auch Brandes).
Brandis (bis ins 16. Jahrhundert hinein auch
Brandes).
Leben ↑
Die Familie Brandis stammte ursprünglich aus Alfeld/Leine (erste Erwähnung um 1360 im Hamburger Pfundzollbuch). Gegen Ende des 14. Jahrhunderts übersiedelte sie nach Hildesheim und stieg im Verlauf der nächsten hundert Jahre zu einer der führenden Familien der Stadt auf. Seit dem Ende des 15. Jahrhunderts bekleideten Angehörige der Familie immer wieder alle möglichen Ämter in der städtischen Selbstverwaltung. In der Neuzeit stellte sie zahlreiche Gelehrte, Künstler und Offiziere, so
Christian (1790–1867), Professor der Philosophie in Bonn,
Joachim Dietrich (1762–1846), Leibarzt des Königs von Dänemark,
Otto (1856–1917), Seerechtler, Präsident des Hanseatischen Oberlandesgerichts,
Carl Georg (1855–1931), Historiker,
Johann Friedrich (1760–1790), Publizist,
Johann (1831–73), Archäologe und Sprachforscher, Entzifferer der cyprischen Inschriften,
August Friedrich Karl von Brandis (1859–1947), Kunstmaler, und den hannoverischen General und letzten Kriegsminister
Eberhard Freiherr von Brandis (1795-1884).
Brandis, Ludwig Christian Georg Dietrich, Sir
Brandis, Henning
Brandis, Joachim der Jüngere
Brandis, Tilo
Brandis
Name: Brandis
Namensvariante: Brandes
Lebensdaten: unbekannt
Beruf/Lebensstellung: Familie aus Alfeld/Leine
Konfession: katholisch; lutherisch
Autor NDB:
Hilf, Richard B.PND: 139772782