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Berthold >>
Berthold von Leiningen
Bischof von Bamberg (seit 1257),
† 17.5.1285.
Genealogie
| Leben
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Friedrich II., Graf von Saarbrücken, der Name und Wappen der alten Leininger annahm und damit Begründer des 2. Leininger Grafenhauses wurde;
M Agnes,
T Graf Eberhards III. von Eberstein.
Leben ↑
Berthold, zunächst Domherr in Speyer und Bamberg, wurde Ende 1257 zum Bischof von Bamberg gewählt und im Sommer 1259 vom
|Patriarchen von Aquileja konsekriert. Als Geschäftsträger König Ottokars von Böhmen legte er am 1.10.1273 zu Frankfurt Protest ein gegen die Wahl Rudolfs von Habsburg zum deutschen König. Schon im nächsten Jahre knüpfte er Beziehungen zu Rudolf an, die seit 1276 zu einer dauernden Bindung an den Habsburger führten. Durch den Anschluß an den König und durch seine Freundschaft mit den Wittelsbachern und Hohenzollern, mit denen er auch verwandt war, sicherte Berthold seinem Bistum Frieden, Erhaltung und Mehrung des weltlichen Besitzes. Unter ihm wurde auch der Meranische Erbschaftsstreit mit den Grafen von Orlamünde durch den Langenstädter Vertrag (1260) beigelegt. Während seiner Regierung entstanden die Klöster der Dominikaner (1275) und Klarissen (1277) in Nürnberg; um 1279 kamen die Karmeliten nach Bamberg. Die Zisterzienserinnen ließen sich in Himmelkron und Schlüsselau nieder (1280
bzw. vor 1283).
Literatur ↑
E.
v. Guttenberg, Das Bistum Bamberg, = Germania Sacra II/1, 1937, S. 181 ff.
(L);
LThK.
Autor ↑
Johannes KistEmpfohlene Zitierweise ↑
Kist, Johannes, „Berthold von Leiningen“,
in: Neue Deutsche Biographie
2
(1955), S.
152 f.
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd118851608.html
Berthold von Leiningen
Name: Berthold von Leiningen
Namensvariante: Berthold von Bamberg
Namensvariante: Leiningen, Berthold Graf zu
Namensvariante: Berthold
Lebensdaten: erwähnt 1257, gestorben 1285
Beruf/Lebensstellung: Bischof von Bamberg; Patriarch von Aquileja
Konfession: katholisch
Autor NDB:
Kist, JohannesPND: 118851608