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Ahlmann, Wilhelm Hans >>
Ahlmann, Wilhelm
* 17.4.1895 Kiel,
† 7.12.1944 Berlin. (lutherisch)
Genealogie
| Leben
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
Aus einer auf der Insel Alsen beheimateten Seefahrer- und Kaufmannsfamilie;
V Carl Johann Hermann Ludwig Ahlmann, Inhaber des Bankhauses Wilhelm Ahlmann;
M Berta Emilie Mathilde,
T des Julius Emil Johannsen, aus einer Familie Norddithmarschener Landvögte;
Gvv Wilhelm Ahlmann (s. 2).
Leben ↑
Ahlmann bereitete sich in England auf den Eintritt in die väterliche Bank vor, die er bis zu seinem Tode leitete. Als Kriegsfreiwilliger wurde er in Kurland schwer verwundet und verlor durch einen Schuß seiner Pistole das Augenlicht. Doch baute er sich im geistigen Bereich eine neue Existenz auf. Ende 1918 promovierte er in Berlin mit einer Dissertation über die Notwehr zum
Dr. jur. und 1923 in Kiel zum
Dr. phil. mit einer seinen eigenen Zustand zergliedernden Dissertation „Zur Analysis des optischen Darstellungserlebens, Ein Beitrag zur Blindenpsychologie“. 1925 folgte er seinem Lehrer Hans Freyer nach Leipzig und widmete sich - auf Verdienst nicht angewiesen - staatsphilosophischen Fragen. Im Glauben, Gutes wirken und Falsches verhindern zu können, übernahm er Anfang 1933 für kurze Zeit die Stellung eines Hilfsreferenten im preußischen Kultusministerium. Ahlmann verfolgte die weitere politische Entwicklung mit steigernder Ablehnung. Nach dem 20. Juli 1944 nahm er sich das Leben, als bekannt wurde, daß bei ihm
u. a. Graf Stauffenberg verkehrt hatte.
Literatur ↑
Tymbos f. W.
A., Ein Gedenkbuch,
hrsg. v. seinen Freunden, 1951
(P).
Autor ↑
Percy Ernst SchrammEmpfohlene Zitierweise ↑
Schramm, Percy Ernst, „Ahlmann, Wilhelm“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
111
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd137144547.html
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Ahlmann, Wilhelm
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