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Boeckh, August >>
Boeckh.
Boeckh.Leben ↑
Die ratsbürgerliche Familie Boeckh (ursprünglich
Böcklin) ist zuerst mit
Melchior Böcklin (1466–1506) in Nördlingen nachweisbar und stellte seit
Matthäus Boeckh (1624–93) in ununterbrochener Folge evangelische Pfarrer. Sein Urenkel ist
Christian Gottfried (1732–92), seit 1762 Rektor des Pädagogiums in Eßlingen und seit 1772 Diakonus in Nördlingen, der sich mit altdeutscher Dichtung beschäftigte; seine Ururenkel sind
August s. (1) und dessen Bruder
Christian Friedrich von Boeckh (seit 1825, 1777 bis 1855), 1821-44 badischer Finanzminister, 1844-46 Präsident des Staatsministeriums, der nach der napoleonischen Zeit die badischen Finanzen ordnete und sich um das badische Steuersystem, die Ablösung der bäuerlichen Lasten und die Erfüllung des Zollvereinsvertrags von 1835 verdient machte. Zur gleichen Familie gehören auch
Friedrich s. (2) und
Friedrich (1845–1914), der 1872 die Leitung der 1855 gegründeten Diakonissenanstalt in Augsburg übernahm, die er gemeinsam mit der Oberin Pauline Fischer in 40jähriger Arbeit als Mutterhaus zu einem Zentrum der Inneren Mission für das ganze Gebiet der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Bayerns machte.
Boeckh, August
Boeckh, Christian Friedrich von
Boeckh, Georg Friedrich Richard
Boeckh
Name: Boeckh
Namensvariante: Böcklin
Namensvariante: Böckh
Lebensdaten: unbekannt
Beruf/Lebensstellung: ratsbürgerliche Familie aus Nördlingen
Konfession: katholisch; evangelisch
Autor NDB:
Vetter, WaltherPND: 139771700