<< Bleckmann, Johann Heinrich August
Bleek. >>
Bledow, Ludwig Erdmann
Schachspieler,
* 27.7.1795 Berlin,
† 6.8.1846 Berlin. (lutherisch)
Genealogie
| Leben
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Adolf Erdmann, Friseur;
M Maria Elisabeth Grubert;
⚭ von Conway-Waterford; kinderlos.
Leben ↑
Bledow war Lehrer der Mathematik und der erste deutsche Schachmeister, der ausländischen Meistern erfolgreich entgegentrat. Er gehörte zu dem damals sehr bekannten „Berliner Siebengestirn" Bledow, von Bilguer, von Heydebrand und der Lasa, Hanstein, Mayet, Horwitz und Schorn. Dieser Kreis trat besonders durch die Korrespondenzpartien Berlin-Posen (1839–1840), die beide von Berlin in neuem Stile („Berliner Schule") gewonnen wurden, hervor. 1843 gab Bledow eine Sammlung von 52 Korrespondenzpartien heraus. In seinem Todesjahr gründete er die „Schachzeitung“, ab 1871 „Deutsche Schachzeitung“, die noch erscheint.
Literatur ↑
ADB L
(im Artikel Heydebrand).Autor ↑
Rudolf TeschnerEmpfohlene Zitierweise ↑
Teschner, Rudolf, „Bledow, Ludwig Erdmann“,
in: Neue Deutsche Biographie
2
(1955), S.
296
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd137194463.html
Bledow, Ludwig
Name: Bledow, Ludwig
Namensvariante: Bledow, Ludwig Erdmann
Lebensdaten: 1795 bis 1846
Geburtsort: Berlin
Sterbeort: Berlin
Beruf/Lebensstellung: Schachspieler; Mathematiklehrer; Gründer der Schachzeitung
Konfession: lutherisch
Autor NDB:
Teschner, RudolfPND: 137194463