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Bischoff, Ferdinand Franz Xaver Georg
Rechtshistoriker,
* 24.4.1826 Olmütz,
† 16.8.1915 Graz. (katholisch)
Genealogie
| Leben
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
Aus Olmützer Bürgerfamilie
Leben ↑
Nach der Promotion (1850) und Arbeit im Archiv habilitierte sich Bischoff 1851 für deutsche Rechtsgeschichte und österreichisches Bergrecht in Olmütz, danach in Wien. 1855-65 wirkte er in Lemberg und wurde dann nach Graz berufen. - Bischoff gehörte wie Georg Philipps zu den ersten Vertretern der deutschen Rechtsgeschichte in Österreich. Seine Rechtsquellenforschung (insbesondere im näheren Umkreis seines jeweiligen Wohnortes) gehört mit zur Grundlage der österreichischen Verfassungs-, Verwaltungs- und Privatrechtsgeschichte. Er edierte Olmützer (Stadtbuch), galizische (Lemberger Armenierrecht) und steirische Quellen (steirisches Landrecht, Weistümer, Pettauer Stadtrecht) und behandelte österreichisches Bergrecht, den Krakauer Codex des Magdeburger Weichbildrechtes, Hexen- und Vemgerichtsprozesse sowie die Verpfändung von Haus- und Grundbriefen. Bischoff beschäftigte sich auch mit steirischen Musikgeschichte.
Literatur ↑
Alm. d.
Kaiserl. Ak. d. Wiss. Wien 66, 1916, S. 393 ff.
(W);
Zs. d. hist. Ver. f. Steiermark 14, Graz 1916, S. 165 ff.
(P).Autor ↑
Theo Mayer-MalyEmpfohlene Zitierweise ↑
Mayer-Maly, Theo, „Bischoff, Ferdinand Franz Xaver Georg“,
in: Neue Deutsche Biographie
2
(1955), S.
262 f.
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd137190417.html
Bischoff, Ferdinand
Name: Bischoff, Ferdinand
Namensvariante: Bischoff, Ferdinand Franz Xaver Georg
Lebensdaten: 1826 bis 1915
Geburtsort: Olmütz
Sterbeort: Graz
Beruf/Lebensstellung: Rechtshistoriker
Konfession: katholisch
Autor NDB:
Mayer-Maly, TheoPND: 137190417