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Biltz, Wilhelm Eugen >>
Biltz, Heinrich Johann
* 26.5.1865 Berlin,
† 2.11.1943 Breslau. (evangelisch)
Genealogie
| Leben
| Werke
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Carl (1830–1901),
Dr. phil., Privatgelehrter und Schriftsteller,
S eines Buchdruckers;
M Auguste Schlobach;
B Wilhelm Eugen s. (2);
⚭ 1901 Freya,
T des Kieler Arztes M. de la Motte.
Leben ↑
|Biltz ging als Assistent mit Victor Meyer nach Heidelberg und später zu H. Limpricht nach Greifswald. Seit 1891 war er Privatdozent, 1897-1911 Abteilungsvorstand und außerordentlicher Professor in Kiel. 1911 erfolgte seine Berufung nach Breslau als Instituts-Leiter. - Sein wissenschaftliches Lebenswerk, den Ausbau der Harnsäurechemie, hat er im wesentlichen im Breslauer Institut ausgeführt. An seinem 60. Geburtstag wurde von seiten der chemischen Industrie die „Biltz-Stiftung“ errichtet, die vielen begabten Studierenden eine wertvolle Beihilfe wurde.
Werke ↑
Experimentelle Einführung in d. unorgan. Chemie, 1898,
45-471953; Qualitative Analyse unorgan. Substanzen, 1900,
13/141936; Übungsbeispiele aus d. unorgan. Experimentalchemie, 1907,
3/41920 (mit W. Biltz, auch
engl.,
russ.,
span.); Die Ausführung quantitativer Analysen, 1930,
61953 (mit W. Biltz); Die neuere Harnsäurechemie, Tatsachen u. Erklärungen, 1936;
ca. 240
Veröff., 1888–1939, in: Chem.
Berr.,
Zs. f. angewandte Chemie, Chemiker-
Ztg. u. a.;
s. a. Pogg. IV-VI.
Literatur ↑
W. Hückel, Nachruf, in: Chem.
Berr., 1949,
Nr. 6
(P). - Zu V Carl: Nekrolog
z. Kürschner,
Lit. -
Kal. 1901-1935, 1938
(W).Autor ↑
Berthold Peter AnftEmpfohlene Zitierweise ↑
Anft, Berthold Peter, „Biltz, Heinrich Johann“,
in: Neue Deutsche Biographie
2
(1955), S.
241 f.
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd11618129X.html