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Beust, Friedrich Karl Ludwig von >>
Beust
Beust
ursprünglich altmärkische Adelsfamilie.
Leben ↑
Die Beust erscheinen mit
Henricus de Bujez 1228 zum erstenmal urkundlich. Der Stammvater aller Linien,
Joachim (1522–97), kursächsischer Rat und Professor in Wittenberg, war durch seinen „Tractatus de sponsaliis et matrimoniis ad praxim forensem aecomodatus“ (Wittenberg 1585) an der Entwicklung eines evangelischen Eherechts beteiligt.
Karl Leopold begründete 1777 die gräfliche Linie. Urenkel von dessen Bruder, des dänischen Generalsalineninspektors
Joachim Friedrich (1696–1771), sind
Friedrich s. (2) und
Constantin s. (3). Der gräflichen Linie entstammen
Carl Leopold Graf (1740–1827), kursächsischer Wirklicher Geheimrat, Generalsalinendirektor, dann Staatsminister des Großherzogtums Frankfurt, zuletzt sachsen-altenburgischer Landschaftsdirektor, dessen Sohn, der Bundestagsgesandte der sächsischen Herzogshäuser
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Karl Leopold (1780–1849), dessen Sohn
Karl Louis (1811–88), sachsen-altenburgischer Minister und Gesandter der sächsischen Fürstenhäuser in Berlin 1853–67, sowie der Enkel von Carl Leopold (1740–1827),
Ernst August (1783–1859), der Direktor der Abteilung für das Berg-, Hütten- und Salinenwesen im Königreich Preußen. Er bereitete die Berggesetzgebung von 1851 und die geologische Aufnahme Preußens vor; in Essen ist eine Zeche nach ihm benannt.
Friedrich s. (1) ist der Begründer der Schweizer Linie; er entstammt einem schon im 17. Jahrhundert abgezweigten Ast der Familie.
Beust, Friedrich Karl Ludwig von
Beust, Friedrich Ferdinand Freiherr, Graf von
Beust, Friedrich Constantin Freiherr von
Beust
Name: Beust
Namensvariante: Bujez, de
Lebensdaten: unbekannt
Beruf/Lebensstellung: ursprünglich altmärkische Adelsfamilie
Konfession: katholisch; lutherisch
Autor NDB:
Schönebaum, HerbertPND: 139770917