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Besserer >>
Besser, Leopold August
Mediziner,
* 11.5.1820 Altenburg (Thüringen),
† 14.2.1906 Bonn. (evangelisch)
Genealogie
| Leben
| Werke
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V August, Kaufmann in Altenburg;
M Eleonore Hartz;
⚭ 2) K. Ch. Vogel (1855–1910) aus Guben, Schulrektors-
T; 2
S, 2
T aus 2).
Leben ↑
Wegen Burschenschaftspolitik in Leipzig relegiert, promovierte Besser in Jena, assistierte dann ein Jahr bei
Jos. Skoda in Wien, praktizierte 1847-55 in Berlin, privatisierte dann bis 1859, war drei Jahre 2. Arzt in der Heil- und Pflegeanstalt Siegburg und später Arzt am Berliner Waisenhaus bis zur Gründung des Privat-Asyls am Fuße des Siebengebirges in einem Kloster in Pützchen bei Bonn 1866 (später Privat-Irrenanstalt genannt). Diese Anstalt verkaufte Besser 1890 an Dr. C. Gudden. Literarisch ist er als Freund Ernst Haeckels durch Aufsätze und Bücher monistischen Inhalts hervorgetreten, die sich geistig an die Philosophie Carl Görings anschlossen, der seinerseits von F. E. Beneke und F. A. Trendelenburg herkam: Im wesentlichen neubelebter Locke-Standpunkt. Besser war eifriger polemischer Mitarbeiter an der liberalen
|Deutschen Allgemeinen Universitäts-Zeitung (Herausgeber K. Küster) und Mitglied des 1867 gegründeten Psychiater-Vereins der Rheinprovinz, sowie Herausgeber und Mitarbeiter an der Allgemeinen Zeitschrift für Psychiatrie.
Werke ↑
Weitere W Benützung d. ersten Lebenstage d. Säuglings,
41853; Die Ärzte in d. Concurrenz, 1855; Was ist Empfindung?, 1881; Die menschl. Sittlichkeit als soziales Ergebnis d. monist. Weltanschauung, 1899.
Literatur ↑
Pagel (W);
BLÄ I, 1929
(W),
Erg.-
Bd., 1935
(L).Autor ↑
Werner LeibbrandEmpfohlene Zitierweise ↑
Leibbrand, Werner, „Besser, Leopold August“,
in: Neue Deutsche Biographie
2
(1955), S.
182 f.
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd116154799.html