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Berres, Christian Joseph Edler von >>
Berrer, Alfred Wilhelm Albert
Brückenbauingenieur,
* 23.1.1887 Stuttgart,
† 18.12.1945 Kriegsgefangenenlager Baccarat (Frankreich). (evangelisch)
Genealogie
| Leben
| Werke
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Hermann (
† 1935), Oberst,
S des Kameralverwalters Karl David (1809–73) und der
Frieder. Adelh. Schoch (1818–88);
M Laura Bobbert (katholisch);
Ov Albert von Berrer (
* 1857, gefallen 8.10.1917
S. Gottardo/Julische Alpen), deutscher Heerführer des 1. Weltkriegs;
⚭ Shanghai 1925 Selma Mathias; 2
S.
Leben ↑
Berrer studierte die Bauingenieurwissenschaften an der Technischen Hochschule Stuttgart; 1924 habilitierte er sich in Karlsruhe. Im gleichen Jahr folgte er einem Ruf an die Tung-Chi Universität Shanghai-Woosung. Dieser gehörte er bis 1930 als Professor und 1936-38 als Dekan der Baufakultät an. In der Zwischenzeit war er außerordentlicher Professor an der Technischen Hochschule Breslau, 1937 wurde Berrer eine ordentliche Reichsprofessur verliehen. 1939 folgte er einem Ruf an die Technische Hochschule Aachen. Damit verbunden war seine Ernennung zum Direktor des Instituts für Massivbau, der größten Abteilung des Staatlichen Materialprüfungsamtes bei der Technischen Hochschule Aachen. - Besonders hervorgetreten ist er durch seine Untersuchungen auf den Gebieten des Stahlbetonbaus, schwieriger, tiefliegender Gründungen und der Stabknickung. Von seinen zahlreichen Bauten sei die Lindingöbrücke in Schweden
|erwähnt. Durch eingehende Versuche über die Pfeilerausbildung auf sehr langen Pfählen und als Bauleiter hat er wesentlich zum Gelingen dieses schwierigen Brückenbaus beigetragen.
Werke ↑
u. a. Die günstigste Form eiserner Zweigelenkbrückenbogen,
Diss. TH München 1916; Theorie d. Eisenbetonbalkens, in:
Hdb. f. Eisenbetonbau, 1921 (mit E. Richter); Belastungsversuche an Modellen f. d. Pfeiler d. Lindingöbrücke,
Habil.-
Schr. 1924; Stützmauern im Lehmboden,
Btr. z. Festschr. anläßl. d. 20jähr. Bestands d. Tung-Chi
Univ. Shanghai, 1929
(chines.); Baustatik, in: Betonkal. 31, 1938, S. 216 ff.; Eisenbetonbalkenbrücken, ebenda 33, 1940, S. 239 ff.;
zahlr. Abhh. in: Der Bauingenieur, 1922, 1925, 1927, Die Bautechnik, 1925, 1927, Beton u. Eisen, 1927, The Far Eastern Review, Shanghai 1927.
Literatur ↑
Techn. Lit.-
Kal. 1929,
Sp. 44;
Kürschner, Gel.-Kal. 1940/41 u. 1950 (Totenliste 1945). -
Zu Albert v. B.: H.
Möller, A.
v. B., 1941.
Autor ↑
Andreas GrotkampEmpfohlene Zitierweise ↑
Grotkamp, Andreas, „Berrer, Alfred Wilhelm Albert“,
in: Neue Deutsche Biographie
2
(1955), S.
146 f.
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd137222394.html
Berrer, Alfred Wilhelm Albert
Name: Berrer, Alfred Wilhelm Albert
Lebensdaten: 1887 bis 1945
Geburtsort: Stuttgart
Sterbeort: Kriegsgefangenenlager Baccarat (Frankreich)
Beruf/Lebensstellung: Brückenbauingenieur
Konfession: evangelisch
Autor NDB:
Grotkamp, AndreasPND: 137222394