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Adolf I. >>
Adolf (heilig)
Bischof von Osnabrück (seit 1216/17),
* um 1185,
† 30.6.1224.
Genealogie
| Leben
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Simon, Graf von Tecklenburg (Westfalen) (
† 1203);
M Oda von Altena (Westfalen);
B Otto, Graf von Tecklenburg (
† 1263).
Leben ↑
Adolf wurde bereits als Knabe Domherr in Köln, dann Zisterzienser in Altenkamp und Ende 1216, wohl unter dem Einfluß der Isenburger Partei, zum Bischof von Osnabrück gewählt. Papst Honorius III. kassierte diese Wahl und befahl am 20.8.1217 eine Neuwahl, die erneut auf Adolf fiel. Geweiht wurde er am 24.9.1217. Seine Bedeutung für die Entwicklung seines Territoriums wird weit in den Schatten gestellt von seiner kirchlichen, unter dem Einfluß zisterzienserischer Ideen stehenden Reformtätigkeit. Noch zu Lebzeiten wurde Adolf als Heiliger verehrt. Bischof Franz Wilhelm von Osnabrück erhob 1651 seine Gebeine und betrieb in Rom seine Heiligsprechung.
Literatur ↑
Vita in:
AA SS zum 11. 2., II, S. 571 f. u. im Anhang
v. B. Beckschäfer, Der
hl. A., Bischof
v. Osnabrück, 1924;
F. Philippi, Osnabrücker
UB,
Bd. 2, 1896,
Bd. 4, 1902;
Gregor Müller, Der
hl. A., Bischof
v. Osnabrück, in: Cisterzienser Chronik
|14, 1902 u. 17, 1905;
J. Braun, Tracht u. Attribute d. Heiligen in d.
dt. Kunst, 1943;
Dictionnaire d’Histoire et de Géographie Ecclésiastiques I, 1912,
Sp. 579;
LThK;
Enc. Catt. I, 1949.
Autor ↑
Josef PrinzEmpfohlene Zitierweise ↑
Prinz, Josef, „Adolf“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
85-86
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd135538041.html
Adolf
Name: Adolf
Lebensdaten: um 1185 bis 1224
Beruf/Lebensstellung: Bischof von Osnabrück; Heiliger
Konfession: katholisch
Autor NDB:
Prinz, JosefPND: 135538041