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Bernhardus Brunsvicensis >>
Bernhard II.
Leben
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Leben ↑
Bernhard II., bei Thietmar stets
Bernharius, auch
Berngerus genannt, Bischof von
Verden 993—1013, sah seinen Sprengel unter harten Wendeneinfällen leiden. 1002 war er — nach Thietmar — am 24. und 25. Juli bei der Huldigung König Heinrichs II. in Merseburg, am 4. Juli 1005 bei der großen unter des Königs Vorsitz gehaltenen Bischofssynode zu Dortmund, wo eine gegenseitige Todesfeier und eine Fastenordnung decretirt wurde (Thietmar VI. 12. S. 189 bei Laurent), dann auf der Synode zu Frankfurt bei Stiftung des Bisthums Bamberg. Am 2. März
1006 war er bei Heinrich II. in Merseburg und am 12. März in Frose (v. Hodenberg, Verd. Geschichtsqu. II. S. 21 ff.), am 23. Jan. 1013 in Werla, wo er die Urkunde über Beilegung des Streites zwischen Mainz und Hildesheim um die Abtei Gandersheim mitunterschrieb als Berngerus (laut Spangenberg, Neues vaterl. Archiv 1828. 1 p. 271). Sein Versuch, dem Hamburger Erzbisthum das in seinem Sprengel liegende Kloster Ramelsloh zu entreißen, scheiterte (Hamb. Urk.-B. I. Nr. 58, wo Adam und Thietmar allegirt sind). Er starb am 25. Juli
1013. Die Nachricht, daß Kaiser Heinrich II. ihm nachgeweint habe, ist apokryph.
Literatur ↑
Vgl. Wedekind, Noten; Pfannkuche, Gesch. Verdens I.
Autor ↑
Krause.Empfohlene Zitierweise ↑
Krause, „Bernhard II.“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
2
(1875), S.
455
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd135668239.html?anchor=adb
Bernhard II.
Name: Bernhard II.
Namensvariante: Bernhard II. von Verden
Namensvariante: Bernharius
Namensvariante: Berngerus
Lebensdaten: erwähnt 993, gestorben 1013
Beruf/Lebensstellung: Bischof von Verden
Konfession: katholisch
Autor ADB:
KrausePND: 135668239
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Bernhard II.
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