Name
Begga
Namensvarianten
-
Lebensdaten
vermutlich vor 639 bis 693 oder 694
Geburtsort
-
Sterbeort
-
Beruf/Lebensstellung
Tochter Pippins des Älteren; Klostergründerin
Konfession
katholisch
Autor NDB
-
Autor ADB
Wegele.
GND
13780623X
ndb null

Begga

  • Leben

    Begga, wahrscheinlich die ältere Tochter des im J. 639 gestorbenen fränkischen Majordomus Pippin v. Landen. Sie war mit Ansegisil, dem Sohne Bischof Arnulfs von Metz vermählt, ein Bündniß, das die Zukunft des karolingischen Hauses begründet hat. Nach dem Tode ihres Gemahls (im J. 692) stiftete sie das Kloster Andane im Sprengel von Lüttich und dotirte es mit sieben Kirchen, wonach dasselbe auch "ad septem ecclesias" genannt wurde. Sie starb im J. 694. Die Verbindung, in die man später ihren Namen mit den Beguinen gebracht hat, ist als eine willkürliche Fiction zu verwerfen. — H. E. Bonell, Die Anfänge des karolingischen Hauses. Rettberg, Kirchengeschichte Deutschlands. I. 297. II. 699.

  • Autor

    Wegele.
  • Empfohlene Zitierweise

    Wegele, Franz Xaver von, "Begga" in: Allgemeine Deutsche Biographie 2 (1875), S. 272 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd13780623X.html?anchor=adb

Begga